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§d. W. kündigt der Herzogin an, daß ſie in des Kaiſers Landen nicht mehr ſicher ſei und daß ſie in
dol Schutz inden werde.(Vorbereitung der Herzogin auf die Nachricht von W.s Abfall.„ 4 5. bis 10. Unglücksſchläge für Wallenſtein.
Graf Terzty bringt die Nachricht, daß die Kroaten und die Jäger, Iſolani und Deodat in der 8 verſchwunden ſeien.— 6. Illo kommt und theilt mit, daß noch füuf andexe Generale W. dalaſſen haben.(5. u. 6. b. Ein Theil des Heeres iſt von W. abgefallen.— Erſter Schlag.—)
7. Terzky, der von einem Adjutanten abgerufen war, kommt zurück und erzählt, daß unter den Truppen eine große Aufregung herrſche; die Tiefenbacher erwecken Verdacht, die Wallonen halten ſich zurückgezogen; Terzky's Regimenter haben W. von neuem Treue geſchworen.(b. a. Vorbereitung auf
8. 15. u- 16.)— Ueber Iſolaui's unde Der Audern Abfall erhebt ſich 23. mit ſtarker Seeles a. W. erhebt
8. Illo Kür withend wieder herein mit der Nachricht, daß die Aiefenbacher den Gehorſam ver⸗ weigern: nur Octavio Piccolomini habe ihnen zu befehlen; auf ſeinen Antrieb ſeien auch noch andere Generale entwichen.— Octavio's Verrath erſchüttert W. in innerſter Seele.—(b. Detapiwis Treu⸗ loſigkeit kommt zu Tage; W. iſt tief erſchüttert.— Zweiter Schlag.—) 9
9. Die Gräfin kommt, erfährt den Abfall der Regimenter und Octavio'’s Verrath, und eilt voll Be⸗ ſtürzung fort.— Wallenſtein faßt ſich und vertheidigt die Wahrhaftigkeit der Sternkunſt: wenn die Natur aus ihren Grenzen wanke, da uuüfſe auch die Wiſenſchaftt irren. 1G W. faßt ſich wieder cuch nach dieſem harten Schlageh) 5
10. Wallenſtein, Terzky, Illo und Buttler.— W ibegrüßt Buttler mit Herztichkeit als einen treuen Freund, und klagt in wehmüthiger Stimmung über Octavio’s Untreue. Buttler erzählt, daß Prag verloren, der größte Theil des Heeres von W. abgefallen und er ſelbſt geächtet ſei. W. bleibt gefaßt; im Unglück und von der Nothwendigkeit gedrängt, fühlt er ſich wieder im Beſitz ſeiner ganzen Kraft. (b. Verluſt Prag'’s, Abfall der meiſten Regimenter, Acht: dritter⸗ Guchla dn a. heht ſich über alles ungkü d im Vollgefühl ſeiner Kraft.)* 11 mn
11. u. 12. an I. bis 4. anſchließend! Iu
11. Gräfin Terzky allein.— Sie iſt in ängſtlicher Spannung und Furcht(vgl. 9.): W. 8 Demüthi gung würde ſie nicht ertragen konnen.(vgl. V, 3. am Schluß; Vorbereitung auf V, 12.)
12. Gräfin, Herzogin und Thekla.— Die Gräfin offenbart der Herzogin W.s beabſichtigte Em⸗ pörung und ihr Mißlingen; die Herzogin ſinkt in Dhnüchte(Die Herzogin erfährt die Empörung und ihr Mißlingen.)
13. bis 23. Ein großer Saal bei Wallenſtein. — 13. bis 16. Die Pappenheimerg 1 G1n Semr
13. Wallenſtein(im Harniſch) iſt im Gefühl ſeiner Kraft entſchloſſen, dem Kaiſer die Spiße 8 bie⸗ ten, undſpricht Terzky und Illo Muth ein.(a. W. iſt voll Selbſtgefühl und Hoffnung.)
14. Rittmeiſter Neumann meldet zehn Küraſſiere vom isgimame Pappenheim; W. hofft ſie zu gewinnen.(Vorbereitung auf 15.)
15. Zehn Pappenheimiſche Küraſſiere erſcheinen.— a) W. redet Einzelne maulich an. b) Sie verlangen, er ſolle ſich offen erklären, ob er den Kaiſer verrathen und das Heer zum Feinde über⸗ führen wolle. c) Er erinnert die Leute, wie er ſie immer vor allen anderen Truppen ausgezeichnet habe; d) jetzt wolle man ihm den Ruhm, den Frieden herbeigeführt zu haben, entreißen; e) der Kaiſer wolle keinen Frieden, er aber wolle ihn mit Hülfe der Schweden erringen. f) Die Pappenheimer ſind zufrieden, wenn er nur zum Scheine ſich mit den Schweden verbinden wolle. g) W. erklärt, ihm ſei es um das Ganze zu thun; er wolle dem Reich e den Frieden gebenz da aber müſſe der Knoten zerhauen werden, und er fühle dazu die Kraft in ſich.—(a. W. verſucht, die Pappenheimer zu gewinnen.)


