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5. Kellermeiſter, Neumann und Bediente.— Der Kellermeiſter tadelt die unmäßige Verſchwendung. Der Becher mit dem böhmiſchen Wappen giebt Anlaß, manches aus der böhmiſchen Geſchichte zu erwäh⸗ nen. Die Generale laſſen Bernhard von Weimar leben; die Bedienten horchen, um es in der Beichte wiederzuerzählen, und der Kellermeiſter zeigt Mißtrauen gegen die Wälſchen.(a. Der Dichter läßt uns einen Blick in die Geſchichte Böhmens thun, uund vervollſtändigt dadurch das Bild des geſchichtlichen Hintergrundes, auf dem die Handlung des Drama's ruht. b. Das Geheinm der Empöruna iſt von Seiten der Diener und der wälſchen Generale nicht ſicher.)
6. Die Generale brechen auf, Terzky legt ihnen den Eid zur umterchrif vor und alle unkrſhreibe bis auf Max.(a. Die Eidesformel wird unterzeichnet.)
7. Mayx will die Unterſchrift auf morgen verſchieben; darüber wird Illo wüthend und verräth in der Trunkenheit den Betrug mit der Klauſel; doch laſſen es ſich die Generale Lefonen 0. Der Be⸗ tnux mit der Klauſel kommt zu Tage. Max bleibt rein.)
Hauptinhalt des vierten Aufzuges: Die Generale verpflichten ſich bei einem Bauket — balb getäͤuſcht, halb ſteiwiltg— durh Uſterſch rift zu unbedin gren Treus Leden Wallen ſte ein. 3
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Fänfter Aufzug. In Piccolomigi's Wohnung;; Nacht. Gleich nach dem vorigen Aufzug.
1. Octavio und Max.— a) Oetavio erwartet ſeinen Sohn, um ihm über Wallenſteins Verrath die Augen zu öffnen. b) Max iſt bei der zur Unterſchriſt vorgelegten Eidesformel ohne allen Argwohn ge⸗ blieben. c) Octavio entdeckt ihm, daß W. das Heer dem Feinde zuführen und Böhmen für ſich behalten wolle. Max hält alles für leere, unbegründete Furcht. d) Octavio geſteht dem Sohn, daß er das alles aus W.'s eigenem Munde wiſſe; Max kann es nicht glauben. e) Endlich theilt er ihm noch mit, daß W. bereits geächtet und ihm ſelbſt das Commando übertragen ſei; aber Maxens Glaube an W. bleibt uner⸗ ſchüttert.(b. Octavio offenbart ſeinem Sohn W.”s Verrath'; dieſer aber kann nicht daran glauben.)
2. Kornet, Octavio und Max.— Ein Kornet bringt die Nachricht, daß der Unterhändler Seſina auf dem Wege zu den Schweden gefangen und nach Wieu abgeführt ſei, und daß Gallas und Altringer den Befehlen Octavio's entgegenſehen.(b. Der Unterhändler Seſina iſt gefangen.)
3. Octavio und Max.— Unterdeſſen iſt Max zu dem Entſchluſſe gekommen, W. ſelbſt die Sache vorzulegen und ihn um die Wahtheit des Berdachtes zu fragen.—(Maxens Glaube an W. iſt unerſchütterlich.) 4 nl m. 1
Hauptinhalt des fünften Aufguges⸗ Die beiden Pieevlomint in ihrem Berhältniß zu Wallenſtein und zu einander!— Octavio kennt W.s Pläne; er iſt dem Kaiſer treu, hinter⸗ geht W. und arbeitet insgeheim gegen ihn. Auf ſeines Sohnes Treue gegen den Kaiſer bauet er ſicher; aber er fürchtet von ſeiner Unerfahrenheit und von ſeiner Leidenſchaft für W.“s Tochter. Max häͤlt un⸗ erſchütterlich den Glanben an W8 Sdelfn feſt, und könnte eher den Glunben an den Vater als an W. aufgeben, 3
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