Aufsatz 
Schillers Wallenstein, für den Unterricht behandelt
Entstehung
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86 2. bis 9. Max und Thekla. 2

2. Gen und Gräfin Terzky. Sie haben den Plan, Max durch Thekla an W z1 feſeln aa wird von Illo zu ſeinen Gäſten abgerufen.(a. Max ſoll durch Thekla an W. gefeſſelt werden).

3. Gräfin Terzky und Max Piccolomini. Die Graͤfin verheißt Se ihre Unterſtützung bei ſeiner Bewerbung um Thekla verlangt aber, daß⸗ er ſich ihren Mpiſungen füge.(a. Mr lali ſich den Weiſun⸗ gen der Gräſin Terzky fügen). 91 414 4261

4. Gräfin Terzky, Max und Thetla. Die Liebe zwiſchen Mär und Pheklu tritt offen hervor, aber Maxens Glück wird durch die hohe Stellung von Thekla's Vater getrübt. Die Schilderung des aſtro⸗ logiſchen Thurmes führt auf die tiefere Bedeutung der Sternkunſt. Max ſehnt ſich nach Frieden; aber die Gräfin dentet an, diß er noih viel herde zu kämpfen haben! 9(o3s di 8 Bedeutung der Sternkunſt.) Mhin hun 6nn an

5. Max und Thekla llan Thekla wamnt Man, Deng Kagtys zu⸗ viel zu tratenz ſie. ahnt bei ihnen einen anderen Zweck die Mutter iſt zu ſchwach und Wallenſtein zu beſchäftigt und ſo bleibt ihnen nichts als die Gewißheit ihrer Liebe und die Hoffnung auf ein Wunnder des Himmels⸗ Chs Max und Thekla können ſich Wallenſteins Plänen nicht fügen.)

6. Max, Thekla und die Gräfin. Die Gräfin ruft Max zur Gekligan: ſie ſtennen 19 ſchwer, doch Max geht.(Vermittlungsſcene.).

7. Thekla allein, ſingt. Ein Mädchen hat das ſetige Glück einer heiligen Liebe genoſſen, und es iſt ihr entriſſen; nun iſt die Welt ihr leer, und ſie ruft die heilige Jungfrau an. 35 von der⸗ Erde hinbecn zunehmen(b. Vorahnung des kommenden Unglücks.)

8. Thekla und die Gräfin. Die Gräfin macht Thekla Vorwürfe, daß ſie Max 8 ſehr ettgegen⸗ tomme, und weiſt ſie darauf hin, daß ſie ſich den Froßen Plänen ihres Vaters unterwerfen müſſe. Thekla aber iſt entſchloſſe en, nicht von Max zu laſſen. tb. Thedin ſt zur Wchiudtung fhrer Wiebe auf alles gefaßt; vgl. 5.) G 19

9. Thekla allein. Ihre böſe Ahnung iſt durch Aeußerungen der Gräfin verſtärkt, ſie ngtet ungtic(b. Vorahnung des Unglücks noch deutlicher; vgl. 7.) ulan

Bedeutung des dritten Aufzuges für das Ganze. Liebe zwiſchen Max und Thekla

als Epiſode; doch Bedeutung für das Ganze: Max wird durch ſeine edle Liebe bei der Trene gegen den Kaiſer erhalten.

Vierter Afnug 28 e5 großer Saal im Schloſſe zu Pilſen; Terzky giebt den Generalen ein Banket; es iſt Abend. Terzky, Iſolani und Max Piecolomini. Terzky legt dem Max die Eidesformel zur vorlaͤufigen Keuntugaden vor.(a. Wir werden mit der Eidesformel, welche nach Illos Pian die Generale an W. feſſeln ſoll(vgl. III. I.), bekannt gemacht)

2. Terzky und Rittmeiſter Neumann, ſein Adjutant. Neumanu bringt eine abſchriſt der Eides⸗ formel, in welcher die Klauſel in Betreff der Vernftichtung gegen⸗ den Kafſer fehlt. da. Der Betrug mit der Eidesformel wird eingeleitet.)

3. Terzky und Illo. Illoo theilt mit, unter den Generalen ſei ſchon die Rede daran nicht bloß W. beim Commando zu erhalten Ggl. II. 7. e.), ſondern auch dem Kaiſer die Bedingungen vorzuſchreiben. (a. Die Generale erheben ſich im Uebermuth gegen den Kaiſer.)

4. Terzky, Illo und Buttler. Buttler durchſchauet den Betrug, erklärt ſich aber unbedingt dem

W. ergeben und deutet dabei geheimnißvoll auf Nachs hin. fa. Buttler W. unbedin 1 ergeben, aus Rache gegen den Hof.)