Aufsatz 
Schillers Wallenstein, für den Unterricht behandelt
Entstehung
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3. Octavio und Queſtenberg allein. Queſtenberg iſt überraſcht von dem zügelloſen Trotze der Generale. Octavio ſoll Wallenſtein überwachen! Er deutet darauf hin, daß der Ausbruch der Empö⸗ rung wahrſcheinlich nahe ſel. Queſtenberg iſt verzagt. Octavio aber ſpricht ihm Muth ein: die Sprache iſt ſtets kecker als die That; Altringer und Gallas ſind treu; Octavio erfährt jeden Schritt, da Wallen⸗ ſtein ſeit der Lützener Schlacht ein unbegreifliches Vertrauen zu ihm hat.(a. Der Ausbruch der Empörung ſcheintenahe. b. Octavio, Gallas und Altringer ſind treu, und Oetavio iſt Wallen⸗ ſteins Vertrauter).

4. Max kommt dazu. Mayx tritt dem Gueſtenberg kalt entgegen, und dieſer ſucht Ihn durch Schmeichelei zu gewinnen. Max rechtfertigt Wallenſteins Handlungsweiſe: er iſt zum Herrſcher geboren. Octavio hebt den Segen hervor, der in den alten, eng begrenzten Ordnungen des Friedens liege. Max preiſt mit Feuer den Frieden, und wirft Queſtenberg und den Hofleuten vor, daß ſie den Frieden Fendewn. (a Wallenſtein iſt zum Herrſcher geboren. Max iſt ihm mit Begeiſterung ergeben).

5. Octavio und Queſtenberg allein. Queſtenberg dringt in Octavio, er ſolle ſeinem Sohne die Augen öffnen über Wallenſteins Verrath. Octavio argwöhnt Maxens Liebe zu Thekla.(Hindeutung auf Maxens Liebe zu Wallenſteins Tochter).

Hauptinhalt des erſten Aufzuges. Die Zuſammenberufung der Generale und die Ankunft von Wallenſteins Frau und Tochter im Lager dentet auf den nahen Ausbruch der Empörung. Unter den Generalen herrſcht(mit wenigen Ausnahmen) unbedingte Anhänglichkeit an Wallenſtein und Gleichgültigkeit gegen den Kaiſer(wie unter den Soldaten; ſ. das Lager).*)

Zweiter Aufzug. Saal behnn Herzus von Friedland. Gleich nach dem erſten Aufzug.* 1. Drei Bediente und Seni. Die Bedieuten ordnen das Zimmer; Seni giebt Anweiſung dazu. Anf den Glauben an die Sterne, und was damit Jaſunnenkingt. wird Bedaen Prjecne(Eudents auf die der Sreeneknſ). 1 2. bis 4. Fuutttenſeenen. IAd HrEI hS mnn nurn2 2. Walleuſtein und die Herzogin Die Herzogin iſt bei Hofe⸗ Jeweſen und talt krenfandehn. it angeklagt und man ſpricht von Abſetzung. Er fühlt ſich durch das Benehmen des Hofes zur That ge⸗ drängt.(b. In Wien ſpricht man von Abſetzung. a. W. fühlt ſich dadurch zur That gedrängt). uZ. Die Gräfin Terzky kommt mit Thekla. W freut ſich ſeiner blühenden Tochter und knüpft an ſe hohe Hoffnungen ſeines Ehrgeizes.(Wus Ehrgeiz zeigt ſich auch in Beziehung auf ſeine Tochter). 4. Max Piccolomini zu den Vorigen. Maxens Liebe zu Thekla wird bemerkbar; W. belobnt fürſtlich ſeine Dienſte. Terzky beingt Wſefe, ehhr 35 nnchdentlic Tnlhonen Eoebereig auf das Machfolgende). 2A10 1u5. Wallenſtein und Terzky. W. erfährt tt aus den Briefen, daß dir dnberzeg Ferdinand zum Geerrifimas efe e und di dülrriider und d Galns nicht nene Müd.Gaſan hn herichtei, e

*) Man ſtoße ſich nicht an die häufig vorkommende Wiederholung derſelben Ausdrucksweiſe. Was hier dicht bei einander erſcheint, liegt im Unterricht nicht ſo nah zuſammen; und außerdem hebt das lebendige Wort, das bald der eine, bald der andere Schuler, bald der Lehrer giebt, von ſelbſt die Einförmigkeit auf. Hier aber ſollte in möglichſter Kürze anſchaulich gemacht werden, daß in der That bei dieſer Behandlungsweiſe dieſelbe Sache wiederholt vorkommt; gerade darauf lege ich einen Werth. Ich meine, daß gerade das bei einer ſchul⸗ mäßigen Behandlung, für die es af eine genaue Auffaſſung des Einzelnen ankommt, nothwendig iſt.

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