Aufsatz 
Observationes criticae in Aeschyli Oresteam, et commentatio critica de Horat. carm. lib. IV. 8. V. 15-19
Entstehung
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wurde der Abschnitt der Glaubenslehre auf Grundlage des apostolischen Glaubensbekenntnisses entwickelt, welcher die Heilsordnung umfasst. Dr. Trinkler. Im Winter: Glaubens- und Sittenlehre: Religion Glaube Heilige Schrift Inhalt derselben Natur Gesetz Evangelium Gesetz des alten Bundes die 10 Gebote als Inbegriff des Gesetzes. Dr. Trinkler. 8) Mathematik. 4 St. Im Sommer: Elemente der Buchstabenrechnung: Lehre von den potenzen und Wurzeln, 2 St. Dr. Loeu. Geometrie nach Matthias Leitfaden,§. 102 214. Die Lehrsätze wurden grösstentheils ausgearbeitet. 4wöchentliche Extemporalien, 2 St. Schul- amts-Cand. Schönborn. Im Winter: Arithmetik, wie im Sommer. Geometrie: Repetition des Pensums der Quarta, und Fortsetzung bis zur Lehre von den regulären Polygonen und der Berechnung des Kreises.(Handb. Matthias Leitfaden.) Alle 14 Tage abwechselnd Extempora- lien und häusliche Arbeiten. Dr. Loew.

9) Physik. 2 St. Die Lehre vom Licht, der Wärme, Magnetismus und Elektrizität. Dr. Loew.

10) Geschichte. 2 St. Im Sommer: Neue und neueste, nach welter's Lehrb. III. Bd. Im Winter: Alte Geschichte, nach Welter, I. Bd., bis zu der Geschichte der Römer. Dr. Trinkler.

11) Geographie. 1 St. Im Sommer: Physische Geographie von Europa, mit Ausnahme der Halbinseln und Inseln.(Lehrb. von Roon.) Im Winter: Physische Geopraphie der Halb- inseln und Inseln Europa's, und Repetition des Sommerkursus. Oberl. Ziegler.

Ober- Quarta.

Ordinarius: Oberlehrer Dr. Trinfler.

1) Deutsch. 2 St. Grammatik; Lehre vom Satze. Uebungen im mündlichen Vortrage; Hersagen auswendig gelernter Gedichte. Alle 14 Tage wurde ein schriftlicher freier Aufsatz abwechselnd zu Hause und in der Klasse angefertigt. Dr. Trinkler.

2) Lateinisch. 8 St. Corn. Nep., Praef. Milt. Them. Arist. Paus. Cim. Lys. Alcib. 3 St. Grammatik nach Zumpt: Syntaxis, vorzüglich des Verbums, 2 St. Extemporalien und Rücksabe der wöchentlich damit abwechselnden Exercitien, 1 St. Dr. Trinhler. Im Sommer: Ellendt's Lesebuch, p. 127 175.; im Winter: Benecke's Leseb. übersetzt, 2 St. Prof. Henecke.

3) Griechisch. 6 Stunden. Formenlehre einschliesslich der Verba in A. Jacobs Leseb. bis pag 42. übersetzt. Alle 14 Tage ein Extemporale. L. Schönborn.

4) Französisch. 2 St. Uebersetzung der französischen und deutschen Uebungsstücke in Herrmann's Grammatik über Substantiv, Adjektiv, Artikel, Pronomen, nebst fortwährender Wiederholung der gesammten Formenlehre. 14tägige Extemporalien. Bis zu den Sommer- ferien: Prof. Monshi, seitdem bis Michaelis: Oberl. Ziegler; im Winter: Lehrer Kuhm.

5) Polnisch. 3 St. Grammatik: Die Lehre vom Verbum. Lektüre in Nowe I ypisy. Exercitien und Extemporalien abwechselnd.

6) Religion. 2 St. Im Sommer: Glaubenslehre: Lehre vom Gebet, entwickelt an der Erklärung des Vaterunser: darauf Lehre vom heil. Geiste, seinem Wesen und seinen Wirkun- gen. Die betreffenden Bibelstellen wurden auswendis Selernt. Dr. Trinkler. Im Winter: An Bibelstellen einzelne Abschnitte der christlichen Glaubenslehre entwickelt, die Bibelstellen selbst aber wurden auswendig gelernt. Lehrer Schänborn. 1 8

7) Mathematik. 4 St. Im Sommer: Arithmetik: Allgemeine Repetition, besonders der Bruchrechnung. Proportionen und Decimalbrüche, 2 St. Dr. Loew. Geometrie: Nach Matthias