Aufsatz 
Conjectanea in Aeschyli supplices
Entstehung
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14. April genchmigt den eingesandten Lectionsplan für 183% bis zur Wiederbesetzung der vacanten Lebhrerstelle.

cod. bringt das auszufüllende Schema zum Pensionsgesuch für die Frau Wittwe Weigand.

5. Mai genehmigt sehr gern die vom Director beantragte Aufhebung des ihm als pars sa- larii angerechneten Geburtstagsgeschenkes und meldet, dass die von dem Lehrer-Collegium nachgesuchte Garantie des Schufgelder-Ucberschusses dem hohen Ministerium anheimgege- ben, und die Etats-Genchmigung für den katholischen Religions- und Gesang-Unterricht, so wie auch der Zulage fär den Pedell beantragt worden.

9. ej. weist die Gymnasial-Hassenverwaltung an, dem interimistischen Rendanten Lehrer Holzheimer das ectatsmässige Gchalt von 100 Rthlr. vom 1. Mai ab zu zahlen.

11. cj. überweist dem Dr. Tittler die Amtswohnung des verstorbenen G. L. Weigand.

3. Juni. Der Director soll erklären, durch welche Ursachen der Ertrag der Schulgelder in den letzten Jahren noch unter das Verhältniss der verminderten Frequenz gesunken ist, und bestimmt, dass künftig die Ermässigung oder der Erlass des Schulgeldes von der Zu- stimmung aller Lehrer abhangen soll. 6 7

12. ej. bringt in Copie das h. Ministerial-Rescript vom 3. ej. in Betreff der für die Frau Wittwe Weigand nachgesuchten Pension.

15. cj. Befehl Sr. Majestät des Rönigs wegen der allgemeinen Landestrauer.

26. cj. cmplſichlt auf Grund der h. Ministerial-Verfügung v. 5. ej. die grösste Aufmerksam- keit bei Realisirung der zur Verloosung kommenden Staatsschuldscheine und macht die Curatoren und den Rendanten für jeden durch Versäumung entstandenen Verlust verant- wortlich.

30. cj. verchrt der Gymnasial-Bibliothek zur Aufbewahrung die beiden letztwilligen Doeu- mente Sr. Majestät des hochseligen Rönigs.

2. Juli giebt abschriftlich dic h. Ministerial-Verfügung v. 23. Juni c., welche in Folge der durch den Tod des G. L. Weigand entstandenen Vacanz die Ascension der G. G. L. L. IIinze, Dr. Tittler, Rayssler, Dr. Döring und Mende genehmigt, und die dadurch in Erledigung kommende letzte Gyinnasial-Lchrerstelle dem Schulamts-Candidaten A. J. Th. Rüntzel ver- leiht. 8

ceod. bringt die Bestallung für den neuen G. L. Rüntzel mit dem Auftrage, sie ihm nach der Vereidung bei seiner Einführung zu behändigen, desgl. Bestimmung wegen seiner wohnlichen Unterbringung.

4. cj. fordert auf Veranlassung des Rönigl. Ministeriums die Directoren und Lehrer auf, zur Vervollständigung des vom Rector und Prof. Reiche ausgearbeiteten Verzeichnisses der von 1825 40 erschienenen Programme durch Einsendung der vermissten eigenen bei- zutragen.,

6. cj. macht, unter Mittheilung der, die Vercidung der Staatsdiener betreffenden, Rönigl. Rabinetsordre v. 9. Juni und eines Auszuges des h. Ministerial-Erlasses an des W. Geh. Raths und Ober-Präsidenten Excellenz, die Directoren auf die im nächsten Amtsblatt erscheinen- de Bekanntmachung aufmerksam, durch welche die mittelbaren Staatsbeamten so wie das gesammte Personal der Geistlichkcit und Lehrer aller Rategorien statt einer besondern Ver- eidung für des jetzt regierenden Rönigs Majestät auf den bercits gelcisteten Amtseid ver- wiesen werden, zugleich mit dem Auftrage, den Pedell nach der beiliegenden Eidesformel von Neuem zu vereiden und die über diesen Act so wie auch über die geschehene Hin- weisung der sämmtlichen Lehrer aufgenommene und von Allen unterschriebene Verhand- lung einzusenden.

cod. bestimmt die Aufgaben für die schriftlichen Probearbeiten der Abiturienten dieses Jahres.

134. ej. Zur Trauerfeier für des Hochseligen Königs Majestät wird als letzter und passend- ster Termin der 3. August c. vorgeschlagen.

19. cj. Statt der in der hohen Verfügung vom 12. März c. bestimmten Zahl 180 sollen von jetzt an 190 Exemplare der hiesigen Programme eingesendet werden.