Aufsatz 
Ableitung der Sätze über das ebene Dreieck aus den Sätzen der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
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5. Eugen Salzbrunn, geb. den 11. Januar 1857 zu Krappitz, Kreis Oppeln, katholisch. Sohn des zu Krappitz verstorbenen Mühlenbesitzers gl. N., war 8 Jahr auf der Realschule, will sich dem höheren Baufache widmen.

6. Hermann Schmidt, geb. den 17. Mai 1859 zu Weiderwitz. Kreis Falkenberg, evan- gelisch, Sohn des Gutspächters Hermann Schmidt zu Baumgarten, Kreis Falkenberg, War 9 Jahr auf der Realschule, will sich dem Studium der Mathematik und Physik widmen.

Für den Prüfungstermin zu Michaelis v. J. meldete sich der Oberprimaner Eugen Löwe zu der Abiturienten-Prüfung. Derselbe wurde zugelassen, fertigte in der Zeit vom 1. bis 5. Juli die Prüfungsarbeiten und wurde am 27. September v. J. unter dem Vorsitze des Königlichen Provinzial- Schulraths, Geheimen Regierungsrath Dr. Dillenburger und des Oberbürgermeister Winkler, mündlich geprüft. Er erhielt das Zeugniss der Reife mit dem Prädicategenügend bestanden.

Eugen Löwe, geb. den 27. November 1857 zu Zülz, Kreis Neustadt, jüdischen Glaubens, Sohn eines Kaufmanns in Zülz, war 9 ½ Jahr auf der Realschule, will sich dem Studium der Naturwissenschaften widmen.

Zu der diesjährigen Abiturienten-Prüfung hatten sich 16 Oberprimaner gemeldet. Dieselben wurden sämmtlich zu der Prüfung zugelassen, einer derselben wurde aber vor dem Beginn derselbeu gefährlich krank und musste von der Prüfung zurück treten. Die Uebrigen fertigten in der Zeit vom 17. bis 22. Februar c. ihre Prüfungsarbeiten. Die mündliche Prüfung fand am 19. und 20. März c. unter dem Vorsitz des Königlichen Provinzial-Schulraths Herrn Geheimen Regierungs-Rath Dr. Dillenburger als Königlichen Commissarius und des Herrn Oberbürgermeister Winkler als Commis- sarius der Lokal-Schulbehörde statt. Drei Abiturienten konnten wegen des befriedigenden Ausfalls der schriftlichen Prüfung von der mündlichen Prüfung dispensirt werden, und erhielten, da nur zwei Examinanden die Reife nicht zugesprochen werden konnte, im Ganzen dreizehn Abiturienten das Zeugniss der Reife.

1. Max Adler, geb. den 16. Juli 1859 zu Neisse, jüdischen Glaubens, Sohn des Kaufmann

Samuel Adler zu Neisse, war 9 ½ Jahr auf der Realschule, will Medicin studiren.

2. Alfred Bruck, geb. den 1. Juli 1860 zu Neisse, jüdischen Glaubens, Sohn des Kaufmann Hermann Bruck zu Neisse, war 8 ½ Jahr auf der Realschule, will sich dem Studium der Mathematik und Philosophie widmen.

3. Gustav Drabant, geb. den 7. Januar 1860 zu Neisse, katholisch, Sohn des Bäcker- meister Drabant zu Neisse, war 9 Jahr auf der Realschule, will sich dem Kaiserlichen Reichspostdienst widmen.

4. Franz Funcke, geb. den 17. Januar 1859 zu Leobschütz, katholisch, Sohn des Königl. Kreisgerichts-Sekretair Franz Funcke zu Neisse, war 7 ½ Jahr auf der hiesigen Realschule, nachdem er vorher das Gymnasium zu Leobschütz 2 Jahr besucht hatte, will sich dem Bergfache widmen.

Max Funcke, geb. den 14. Juli 1857 zu Leobschütz, katholisch, Sohn des Königlichen Kreisgerichts-Sekretair Franz Funcke zu Neisse, war 7 ½ Jahr auf der hiesigen Realschule, nachdem er vorher 3 Jahr das Gymnasium zu Leobschüt⸗ besucht hatte, will sich dem Steuerfache widmen.

6. Paul Grützner, geb. den 4. April 1858 zu Mannsdorf, Kreis Neisse, katholisch, Sohn des Bauergutsbesitzer Franz Grützner zu Mannsdorf, war 9 Jahr auf der Realschule, will sich der Landwirthschaft widmen.

Conrad Jaschke, geb. den 30. Dezember 1856 zu Neisse, katholisch, Sohn des zu Neisse verstorbenen Kaufmanns gl. N. war 10 Jahr auf der Realschule, will sich dem Steuerfache widmen.

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