Aufsatz 
Festschrift zur Gedenkfeier des hundertjährigen Bestehens der Anstalt
Entstehung
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fächer. Dass neben den sonstigen Gegenständen des her- kömmlichen Gymnasialunterrichts Französisch und Zeichnen aufgenommen wurden, war zeitgemäss; man bot aber auch Unterricht im Englischen, Italienischen, in der Handlungs- wissenschaft, der Musik und im Tanzen an und setzte philo- sophische Vorträge sowie Vorlesungen über Rechtswissen- schaft aut das Programm. Ursprünglich war die Anstalt als ein ganzes Bündel von Klassen gedacht, welche sich in die Aufgabe teilen sollten, die Grundlage der gesamten höheren Bildung für die Hauptrichtungen der verschiedenen gelehrten und praktischen Berufsarten zu gewähren. Die Wirblichkeit blieb indessen hinter diesem Ideal zurück. Nach Ausweis der ersten Verzeichnisse waren die regelmässigen Lehr- gegenstände der Oberschule und die für jeden derselben bestimmte Stundenzahl folgende:

Lehrgegensland: 1. I I II.

Religionslehre 2 2

Lateinisch

Griechisch Deutsch

Französisch Geometrie Arithmetik Geschichte Geographie Mythologie Naturgeschichte Physik Zeichnen 3 V 3 Schreiben 2 4 4 46 31 306 25

Dem lateinischen Unterrichte war zwar hinreichende Zeit gewidmet, aber er lag für jede der drei obersten Klassen in der Hand mehrerer Lehrer und war auch dadurch gewaltig zersplittert, dass man die Syntax, das Lateinschreiben und die Prosodie sowie die Behandlung verschiedener Schrift- steller in je einer oder zwei Stunden neben einander laufen liess. So wurden z. B. in der obersten Klasse 1803 Justinus,

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