Aufsatz 
Sir Thomas Fowell Buxton, Baronet, ein Lebensbild aus England : 2. Theil
Entstehung
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vergeſſen; wie er meine Hand faßte und ſie lange feſthielt, als ich ihm Lebewohl ſagte und die Worte anführte: Kein Auge hat geſehen, kein Ohr gehört, was Gott Denen bereitet hat, die ihn lieben.

Die fünf Tage, welche er nach unſerem Abſchiede noch lebte, ſchienen ruhig geweſen zu ſein; langer, zur Starrſucht neigender Schlaf und Wachen, das zwar kurz, aber wegen des ungewöhnlichen Grades von Ruhe und Heiterkeit merkwürdig war, wechſelten ab. Seine erwachſenen Söhne kamen an und wurden von ihrem geehrten Vater aufs freudigſte und wärmſte empfangen..

Am 19. Februar war er ſehr erſchöpft, aber ruhig an Geiſt und Körper. Am Nachmittag kehrten die Anzeichen ſteigender Be⸗ klemmung zurück, und als der Abend vorrückte, trat er augenſcheinlich in das Thal des Schattens des Todes ein. Er verſank in tiefen Schlaf, ſeine Familie verſammelte ſich um ſein Bett, um von ihrem geehrten Haupte nicht mehr erkannt zu werden. Er lag vollkommen ſtill und gegen zehn Uhr entſchlief er im Herrn. Es konnte keinen ſtilleren, feierlicheren, ſanfteren Tod geben als der ſeinige war. Sein Antlitz trug den Ausdruck geiſtiger Kraft und Veredlung, der Liebe zu Gott und den Menſchen. Er wurde neben ſeinen ihm voraus⸗ gegangenen Kindern in dem maleriſch nahe am Meer gelegenen Over⸗ ſtrand begraben.

Das einfache Leichenbegängniß fand an einem milden ſonnigen Wintermorgen ſtatt unter Begleitung zahlreicher Verwandten, Freunde und Nachbarn. Lange vor der beſtimmten Stunde ſah man das Landvolk von allen Seiten herbeiſtrömen; Alle ſchienen tief ergriffen, denn ſie hatten ihren Gönner und Freund verloren, dem ſie den letzten Tribut der Achtung und Liebe zu zollen gekommen waren. Die Verſammlung war viel zu groß um in der Kirche Platz zu finden, und ergreifend war die Feierlichkeit auf dem Friedhofe während das Begräbniß ſtattfand. Die ganze Scene war zugleich rührend und bedeutſam; ſie ſchien in der Sprache Davids zu ſprechen: Wißt ihr nicht, daß ein Fürſt und ein großer Mann in Irrael ge⸗ fallen iſt? gefallen allerdings, aber nur um wieder aufzuſtehen und noch einen tröſtlichen Beweis zu liefern, daß für Den, der demüthig an Chriſtus glaubt, der Tod ſeinen Stachel und das Grab ſeinen Sieg verloren hat.

Einige Wochen nach dem Tode des Sir Fowell Buxton traten mehrere Herren, welche ſeine Leiſtungen und ſeinen Character be⸗ wunderten, zu einem Comité zuſammen, um ſein Andenken durch ein