Aufsatz 
Sir Thomas Fowell Buxton, Baronet, ein Lebensbild aus England : 2. Theil
Entstehung
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die ſie den Armen gewährten, offenbar den größten Theil ſeiner Freude ausmachte. In 63s

Sein Gefallen an Pferden war außerordentlich. Hier folgt eine Anecdote, die er mir ſelbſt erzählte, von einem ſeiner Lieblinge. Der arme alte Abraham,, ſagte er, war das ſchönſte Pferd, das ich je in meinem Leben beſaß. Zur Zeit als Georg IV. ſehr unbeliebt war, ritt ich durch James Park gerade als der König vorbeikam, umgeben von einem großen Pöbelhaufen. Das Schreien und Grunzen und Heulen war ſchauerlich; ich war in der Menge eingekeilt inmitten des Lärms, der das muthigſte Thier hätte erſchrecken müſſen. Mein edles Roß aber ſpitzte die Ohren, erweiterte die Nüſtern, bog den Nacken und ſtand unbeweglich. Am nächſten Tage kam der Marquis von N., und verſuchte mein Pferd zu kaufen. Ich ſagte ihm, ich wollte es nicht verkaufen, es ſei mein Liebling und paßte mir vor⸗ züglich. Nicht entmuthigt, beharrte der Marquis darauf, machte mir zuerſt ein Anerbieten, dann ein anderes und äußerte ſich zuletzt, er wolle das Pferd nicht für ſich und ſei von einem Freunde beauftragt, bis 500 Pfund zu gehen. Dieſes Anerbieten wies ich noch zurück, als er das letzte Auskunftsmittel vorbrachte mit den Worten:Die Sache iſt, Mr. Buxton, daß der König mich geſchickt hat, Ihr Pferd zu kaufen, und ich hoffe, Sie werden es nicht ablehnen, es Seiner Majeſtät zu verkaufen. Dies machte mich ziemlich ſtutzig, aber ich hatte meinen Entſchluß gefaßt; ſo behauptete ich mit vielen Entſchul⸗ digungen und vielem Bedauern meinen Boden in der höflichſten Weiſe und ſo endete die Sache. Was ich dachte, obgleich ich es gerade nicht für höflich hielt es zu äußern, war:Sie mögen Seiner Majeſtät dem König ſagen, daß es mich freut zu erfahren, daß er ein gutes Pferd ſo gern hätte, aber auch ich habe es gern, und da ich ein ſol⸗ ches beſitze, will ich es behalten!

Seine Freigebigkeit kannte keine Grenzen. Ich erinnere mich als wir in Bath waren, war ſein Hauptvergnügen, in die Läden zu gehen und ſich umzuſchauen, was er für ſeine Familie, ſeine Enkel oder ſeine Freunde kaufen könnte. Auch ſeine Manier Geſchenke zu machen war höchſt angenehm und zart, wie man es nur denken kann.

Seiner öffentlichen Freigebigkeit, die ſo allgemein bekannt iſt, kamen nur ſeine nicht öffentlichen Handlungen der Großherzigkeit und und Wohlthätigkeit gleich Handlungen, die nur mir ſelbſt und den Empfängern ſeiner Gutthaten bekannt waren. Er ſchien gärzlich unfähig, Unterſtützung zu verſagen, wo ſie nothwendig erſchien, ob er

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