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Kesner(der weder Engliſch noch Franzöſiſch verſteht), machte für uns den Dolmetſcher, und ich hörte, wie er für mich ſagte, mehr als mir lieb war, contentissimo“.* Dies war nicht genau, was ich äußern wollte; ſo wandte ich mich an einen andern Herrn von meiner Be⸗ kanntſchaft und erſuchte ihn, für mich zu ſprechen. Ich lobte alles, was, wie ich dachte, Lob verdienen konnte als: den Kanzler der Ge⸗ fängniſſe, das Knabengefängniß, das St. Michael⸗Gefängniß und die Liberalität der Regierung, daß ſie freien Zutritt geſtattete und voll⸗ ſtändige Auskunft ertheilte. Auf alles dieſes antwortete er in an⸗ muthiger Weiſe, daß, wenn Herren aus Wohlthätigkeitsgründen ſich die Mühe gäben, die Anſtalten zu beſuchen, ſo ſei das Geringſte, was er thun könne, ihnen die Sache zu erleichtern, Dokumente zu liefern und jeden Rath aufmerkſam anzuhören. Nachdem ich nun gelobt wo immer ich konnte, gab ich fein zu verſtehen, daß die römiſchen Ge⸗ fängniſſe vieler Reinigung bedürften und daß ich in Ehrlichkeit mich verpflichtet fühlte, ihm zu ſagen, zwei Gefängniſſe wären im höchſten Grade ſchlecht; ich rief laut Jene, die von Politik, Menſchlichkeit oder Religion beeinflußt ſind, um eine Reform an. Dies ſchien er alles aufmerkſam hinzunehmen. Es folgte dann eine lange Unterhaltung über den Sklavenhandel und die Sklaverei. Jenen nannte er einen ſchändlichen Schacher; ſagte, Liebe ſei die Seele der Religion und, während ſie jede Grauſamkeit verböte, ſo unterſage ſie ausdrücklich diejenige, welche an der menſchlichen Gattung geübt werde. Mit einem Worte, er drückte ſich vortrefflich aus. Nachdem ich meine zwei Lieblinge, Gefängniß und Sklavenhandel, abgefertigt hatte, fühlte ich mich ge⸗ zwungen, ein Wort einzufügen über die ſchauerlich grauſame Art und Weiſe, wie die Metzger die Lämmer behandelten. Er ſchien kaum reif für dieſes; die Sache endigte damit, daß ich ihm eine Schrift darüber einhändigte und er mir verſprach, die Sache beſtens zu erwägen. Einige Monate nachher erfuhr Mr. Burxton, ſeine Vor⸗ ſtellungen über dieſen Gegenſtand ſeien nicht vergeblich geweſen. Er hielt Papſt Gregor für einen guten Mann im Grunde; es ſei eine vorzügliche Sache, ſagt er, wenn große Leute guten Rath beachten und ausführen..
Im Monate März 1840, der kaltes Wetter und Schnee brachte, machte unſer Reiſender mit den Seinigen einen Ausflug nach Tivoli an Hadrian's Villa vorbei, deren Trümmer ihn an die Bauluſt jenes
* Sehr zufrieden.


