Einen grünen Eichenkranz! Liebchen gut, deutſches Blut, Schmückt uns ſelber Wehr und Hut! Muthig drein, Groß und Klein, Und der Tag wird unſer ſein! Zuverſicht, wanke nicht, Und die letzte Kette bricht!
Hurrah!
17) Ein Widerſpruch von Aeſchylos(Frei iſt Niemand außer Zeus allein) und Schiller(Der Menſch iſt frei geboren, iſt frei, und würd er in Ketten gebo⸗ ren) von Ferdinand Rouge aus Hungen.
18) Chor von Maria von Weber.
„Jubeltöne, Heldenſöhne,
Fröhlich jauchzend Euch empfangen: Kühlt von Streitesgluth die Wangen Mit den Roſen dieſer Flur.
Muth erfriſcht das Herz des Kriegers, Kühnes Wagen iſt ihm Wonne, Selig, wen des Friedens Sonne Unter dieſen Blüthen grüßt.
Seht, entgegen lacht Euch Segen! Schöner blühen die Gefilde,
Seel'gen Friedens Himmelsmilde Gebt ihr Tapfern uns zurück.
Hirtenweiſen froh Euch preiſen,
. Berg und Thal von Luſt ertönen, Laſſt Euch Dank und Liebe krönen In der Treue Heiligthum.
19) Muſik und Geſang als Mittel der Bildung nnd Veredlung des Menſchen von Friedrich Meyer.
20) Am Grabe eines in einem Volkstumult umgekommenen jungen Mannes von Robert Rau aus Buſenborn.
21) Chor von Maria von Weber.
Die Sonn' erwacht, Mit ihrer Pracht Erfüllt ſie die Berge, das Thal. O Morgenluft, o Waldesduft, O goldner Sonnenſtrahl! Mit Sing und Sang Die Welt entlang! 4 Wir fragen woher nicht, wohin? Es treibt uns fort von Ort zu Ort Mit freiem, mit fröhlichem Sinn. In Weit' und Fern' Führt uns ein Stern, Auf ihn nur gerichtet den Blick! Pretioſa dir, dir folgen wir, Und keiner bleibt, keiner zurück.


