3. Richard Wortmann aus Frankfurt a. M., 15 ¼ Jahre alt, evangeliſcher Confeſſion, Sohn eines Privatmannes, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
4. Emil Hopf aus Nürnberg, 18 Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Kaufmannes, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
5. Georg Faber aus Frankfurt a. M., 19 Jahre alt, evangeliſcher Confeſſion, Sohn eines Fabrikbeſitzers, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
6. Theodor Fränkel aus Meiſenheim, 16 ¼ Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Kaufmannes, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
7. Stephan Hellmuth aus Nürnberg, 16 ½ Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Kaufmannes, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
Außerdem die Ausländer:
8. Leopold Eliasberg aus Pinsk, 19 Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Fabrikanten, mit dem Zeugniß gut beſtanden.
9. Stephan Freund aus New⸗York, 16 ¼ Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Rentiers, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
10. Leonid Broido aus Wilna, 17 ½ Jahre alt, iſraelitiſcher Confeſſion, Sohn eines Kaufmannes, mit dem Zeugniß genügend beſtanden.
Außerdem erhielten im Herbſt 1878 ſämmtliche 20 Schüler der Unterſecunda b das Berech⸗ tigungszeugniß zum einjährigen freiwilligen Militärdienſt.
C. Schulchronik.
Zu Anfang des Sommercurſus 1878 übernahm der Candidatus probandus Herr Dr. Carl Auguſt Richard Graſſhoff, geb. am 14. December 1851 zu Calbe a. S., der in Halle und Leipzig ſtudirt, und auf der letzten Univerſität promovirt und die Staatsprüfung für das höhere Lehramt abgelegt hatte, eine Anzahl von Lehrſtunden(cf. die Tabelle über die Verthei⸗ lung der Lectionen). Derſelbe führte auch während des Winters das Ordinariat der Sexta b.
Zu Ende des Sommerſeneſters ſchieden mehrere Lehrer aus dem Collegium.
Herr Dr. K. W. Bücher, welcher ſeit Oſtern 1873 proviſoriſch, ſeit dem 1. Juli 1874 als definitiv angeſtellter Lehrer der Wöhlerſchule angehört hatte, gab ſeine Stellung auf, um ſich der journaliſtiſchen Laufbahn zu widmen.
Herr F. Abel, welcher ſeit dem Herbſt 1878 als Hilfslehrer, beſonders für Kalligraphie fungirt hatte, konnte der Anſtalt leider nicht erhalten werden, da es ſich als nothwendig heraus⸗ ſtellte eine jängere Kraft zur Uebernahme eines Theiles des Turnunterrichtes zu gewinnen.
Herr Philipp Kühn, der ſeit dem 28. October 1875 als Hilfslehrer fungirt hatte, ver⸗ ließ die Schule, um ſich ſeinen theologiſchen Fachſtudien zu widmen.
Herr Dr. Auguſt Fritſch, ordentlicher Lehrer der hieſigen Klingerſchule, welcher ſeit 1864 an der Handelsſchule, alter Organiſation, engliſchen Unterricht ertheilte, ſchied aus dieſer Function, nachdem, im Herbſt 1878, die letzte noch übrige der alten Handelsclaſſen aufgelöſt und die neue Organiſation, welche die Handelsclaſſen zu integrirenden Neben⸗Abtheilungen der obern Realclaſſen macht, durchgeführt war.


