Aufsatz 
1. Der Tag von Sedan und die Schlacht bei Leipzig. (Festrede am 2. Sept. 1895.) 2. Ansprache am 18. Januar 1896
Entstehung
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Ende des Reiches Juda); Gebetbuch(von Boruch ſcheomar bis zum Schluß der Sabbath⸗Morgengebete); Tiſchgebet und Benediktionen auswendig gelernt und überſetzt. b) Mittlere Abt. Im S. Bibl. Geſchichte von Saul bis Eliſa; Gebete(Tiſchgebet und Benediktionen über Genüſſe und Naturerſcheinungen; Bedeu⸗ tung der Phylakterien und die Vorſchriften über dieſelben); Pentateuch: Je die Perikope der Woche mit Er⸗ läuterungen. Im W. Die Geſchichte der Könige von Israel und Juda, ſowie einige Partieen der nachbibli⸗ ſchen Geſchichte; Pentateuch wie im S. c) Obere Abt. Im S. Die Ethik des Judentums. Die 7 Kardinalvergehungen des ſocialen Lebens und die Ahndung derſelben, nach Levit. 12 15. Ausgewählte Partieen des Feſtrituals(Machſor). Im W. Pſalmen mit eingehender Erläuterung.

2. An dem fakultativen hebräiſchen Unterricht beteiligten ſich aus I 21, aus O0. II 17 Schüler; an dem engliſchen Unterricht aus 1 10, aus 0. II 10 Schüler.

CTurnen und faknltativer techniſcher Anterricht.

a) Turnen. Die Anſtalt beſuchten im S. 270, im W. 258 Schüler. Von dieſen waren befreit:

Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen Übungen: auf Grund ärztlichen Zeugniſſes: im S. 16, im W. 17, im S. 0, im W. 0, aus anderen Gründen: im S. 2, im W. 2, im S. 4, im W. 7,

zuſammen: im S. 18, im W. 19, im S. 4, im W. 7. Alſo von der Geſamtzahl der Schüler im S. 6,66%, im W. 7,03%, im S. 1,5%, im W. 2,07%.

Es beſtanden bei 9 getrennt zu unterrichtenden Klaſſen 5 Turnabteilungen; zur kleinſten von die⸗ ſen gehörten 33, zur größten 63 Schüler. Es waren für den Turnunterricht wöchentlich insgeſamt 15 Stunden angeſetzt. Davon erteilte 14 Stunden der Oberlehrer Jung und 1 Stunde(für V und VI) der Oberlehrer Hoffmann.

Die Übungen fanden ſtatt in der mit einem Turnplatz verbundenen, in nächſter Nähe der Anſtalt gelegenen ſtädtiſchen Turnhalle, teils im Freien, teils im geſchloſſenen Raume. Da die Turnhalle auch für das Realprogymnaſium ſowie für die ſtädt. Elementarſchulen zu dienen hat, ſo war die Benutzung eine ſehr beſchränkte. Es mußten ſogar 3 Stunden auf einen der freien Nachmittage gelegt werden, ein Übelſtand, auf deſſen Beſeitigung Bedacht zu nehmen ſein dürfte. Auch für Schwimmübung war den Schülern in der neuen ſtädtiſchen Bade⸗ und Schwimmanſtalt paſſende Gelegenheit geboten. Freiſchwimmer ſind 101 Schüler, von denen im Sommer 1895 das Schwimmen 25 erlernt haben.

b) Die Geſangübnngen der beiden Abteilungen der Selekta(Tenor und Baß, Sopran und Alt) leitete in je einer Stunde wöchentlich im S. Kantor Geſang, im W. Domorganiſt Rübſam. Außerdem wurden die kathol. und evangel. Schüler abwechſelnd 1 St. wöchentlich im kirchlichen Choralgeſang geübt.

c) Zeichenunterricht für 33 geübtere Schüler der Sekunda und Prima erteilte Mittwochs von 13 Uhr der Zeichenlehrer Pavel. Es wurden Zeichnungen verſchiedener Gegenſtände(Architektur, Land⸗ ſchaften, Tiere, Blumen, Köpfe) in verſchiedenen Techniken ausgeführt.