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UÜbersicht über die im Schuljahr 1912 13 erledigten Lehraufgaben.
. Pealschule.
Quinta. Klassenlehrer: Prof. Dr. Eggert.
Religion. a) Evangelische. 2. St. Biblische Geschichten des neuen Testaments.
I. und II. Hauptstück. Kirchenlieder und Sprüche. Müller. b) Katholische. 2 St. Drittes Hauptstück; kurze Erklärung desselben. Ausgewählte bibl. Geschichten des alten Testamentes. Gebete, Lehrstücke und Lieder. Das Kirchenjahr. Lucas. Deutsch. 4 St. a) Lesen von Prosastücken und Gedichten aus dem Lesebuch. Er— zählungen aus der alten Sage und Geschichte. Mündliches Nacherzählen. Vorträg gelernter Gedichte.. b) Grammatik: Der einfache und der erweiterte Satz Das Wichtigste aus der Lehre vom zusammengesetzten Sat?. Zeichensetzung. Wiederholung der Recht- schreibung auf Grund lautlicher Schulung. c) Schriftſiche Arbeiten(Ubungs- und PDrüfungsarbeiten): Diktate, Aufstellung von Plänen nach Lesestücken, kleine Klassenaufsätze, grammatische Ubungen. Eggert. Franzôösisch. 6 St. a) Lese- und Ubungsstoff: Dubislav und Boek, Elementar— buch der französischen Sprache, II. Teil, Lektion 1—29. Zusammenhängende Prosa-— Stücke, Gedichte und Satzreihen aus dem Anhang. Lautschulung nach Viétors Lautt— tafel.- Sprechübungen im Anschluß an die Lesestücke, die Anschauung und die Handlung. Nacherzählen nach Plan und Stichwörtern. Vortrag gelernter Ge— dichte. Gesang von Liedern. b) Grammatik. Die regelmäßigen Konjugationen. Häufig vorkommende unregel— mäßige Verbalformen. Haupt- und Eigenschaftswort, Teilungsartikel, Fürwörter, Zahlwörter, Veränderlichkeit der Partizipien. c) Schriftliche Arbeiten(regelmäßige Ubungsarbeiten, gelegentliche Prüfungsar— beiten): Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Satzreihen, Umformungen, Fragen und Antworten, kleine Nacherzählungen, Ubersetzungen, grammatische Ubungen. Eggert.
Erdkunde. 2 St. Weitere Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten.
Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere des deutschen Reiches. Entwerfen ein— facher Kartenskizzen an der Wandtafel und in Heften. Schweikart. Rechnen ſeinschließlich des propädeutischen geometrischen Anschauungsunterrichts)
5 St. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Anwendungen der Bruchrechnung. Einfache Aufgaben aus der Schlußrechnung. Tägliche Ubungen im Kopfrechnen, regelmäßige Ubungsarbeiten, gelegentliche Prüfungsarbeiten.— Ubungen im Ge— brauch von Zirkel und Lineaſ. Schweikart. Naturkunde. 2 St. Im Sommer Beschreibung und vergleichung gut charakte— risierter Arten und Gattungen an vorliegenden Exemplaréen. Außeré Organe der Pflanzen. Blütenbiologie. Im Winter: Beschreibung, Bau und Lebensweise der wichtigsten Säugetier- und Vogelarten. Das Knochengerüst des Menschen. Schema— tische Zeichnungen. Schweikart. Schreiben. 2 St. Deutsche und lateinische Schrift. Sommer: Fries. Winter: Lucas. Zeichnen. 2 St. Gedächtniszeichnen flacher Gegenstände von einfachen und schwierigeren Formen. Als Material wurde Kohle, Blei, Pastell- und Ölstift sowie
Aqudrellfarbe verwandt. Pinselübungen. Sommer: FPries. Winter: Lucas. Singen. 2. St. Behandlung der wichtigsten Tonarten. Zweistimmige Ubungen und Lieder und einstimmige Choräle. Müller. Sexta.
Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Schweikart.
Religion. a) EFvangelische. 3 St. Biblische Geschichten des alten Testaments.


