Aufsatz 
Bericht über die 300jährige Jubelfeier der Anstalt
Entstehung
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Außerdem sandte Seine Königliche Hoheit folgenden telegraphischen Gruß an den Direktor:

Ich ersuche Sie, der Festversammlung meinen herzlichen Dank zu sagen für die mir gewidmete freundliche Begrüßung; Ihnen und den Herren, welche das Telegramm unterschrieben, danke ich sehr für den so warmen Ausdruck Ihrer Gefühle. Ich freue mich zu wissen, daß so viele ehemalige Schüler des Gymnasiums zur Jubelfeier erschienen sind und danke allen alten und jungen Schülern für die freundliche Begrüßung. Das ehrwürdige Jubel- fest des Gymnasiums Konstanz hätte ich gerne mit Ihnen allen persönlich begangen; nun aber fern von da bin ich im Geiste nahe und hege die wärmsten Wünsche für eine gesegnete Zukunft dieser werten Schule und für fernere erfreuliche Erfolge derselben. Möge die Gnade Gottes über dem alten Gymnasium in Liebe walten.

Friedrich, Großherzog.

Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog hatte aus Badenweiler folgenden Gruß geschickt:

Zu meinem großen Bedauern verhindert, der Jubelfeier des Gymnasiums beizuwohnen, sende ich aus diesem festlichen Anlaß meine herzlichsten Glück- wünsche. Möchten auch ferner aus der Anstalt tüchtige, pflichttreue, vater- landsliebende Männer hervorgehen! Gratuliere zur Ernennung!

Friedrich, Erbgroßherzog.

Auch von Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Maximilian war ein Gruß eingelaufen:

Die Prinzessin und ich danken Ihnen herzlichst für Ihre freundliche Einladung zur Jubelfeier Ihres Gymnasiums. Zu unserm großen Bedauern können wir nicht daran teilnehmen, da ich nach Berlin reisen muß, senden

aber unsere besten Wünsche. Prinz Max.

Nachdem die Hochrufe verklungen waren, ergriff Geheimer Hofrat Ober- schulrat Dr. Oster das Wort, um im Namen des Großh. Ministeriums der Justiz, des Kultus und des Unterrichts, sowie des Großh. Oberschulrats Grüße und Glück- wiinsche darzubringen und der Festversammlung zu eröffnen, daß das Großh. Mini- sterium als Festgabe zur Jubelfeier mit Erlaß vom 7. Oktober Nr. 33725 aus Mitteln des Unterländer Studienfonds die Summe von 800 M. bestimmt habe, welche zur Ausschmückung der Anstaltsräume mit Nachbildungen hervorragender Werke der bildenden Kunst und zur Bereicherung des Lehrapparates für die klassischen Studien verwendet werden soll.(Vom Großh. Oberschulrat waren schon vorher 800 M. für die Unkosten der Jubelfeier bewilligt worden.) Weitere Begrüßungs- und Beglück- wünschungsansprachen hielten als ältester der anwesenden ehemaligen Schüler Pfarrer