Aufsatz 
Die Lehrer des Gymnasiums von 1835 bis 1885
Entstehung
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a) Von Behörden: Von Kgl. Prov.⸗Schulkollegium bezw. von dem Kgl. Miniſterium: 1) Die weiteren Bände derPublikationen aus den Preuß. Staatsarchiven(bis Bd. XXIII inkl.). 2) Kleinere Schriften von Jakob Grimm, Bd. 17. Berlin 18651883, ſowie Kleinere Schriften von Wilhelm Grimm, herausgegeben von Guſt. Hinrichs. Bd. 13. Berlin 18811883.

Von Königl. Prov.⸗Schulkollegium: Die Verhandlungen der 20. und 21. Direktoren⸗Konferenz der Provinz Weſtfalen.

b) Von Verfaſſern: Die Epen des Homer von Prof. Dr. Adolf Kiene. Zweiter Teil. Han⸗ nover 1884. Urkundliche Nachträge zu den Geſchichtl. Nachrichten von dem reichsritterlichen Geſchlechte Eberſtein vom Eberſtein auf der Rhön. Von Louis Ferd. Freiherr von Eberſtein. Hauptmann a. D. Fünfte Folge. Berlin 1885. Lexikonformat(444 S.), in Leinwand gebunden.(Unſerer Anſtalt über⸗ wieſen durch Herrn Oberbürgermeiſter Rang dahier.)

c) Von Verlagsbuchhandlungen: Caſſau, Patriotiſche Geſtalten(Baldamus in Leipzig). Bildliche Darſtellung des Niederwald⸗Denkmals(Heitmann in Leipzig). Weihnachtsfeier für Männer⸗ chor und Soli von Heinr. Fid. Müller Op. 10(Al. Maier in Fulda).

Die naturwiſſenſchaftl. Samm lungen erhielten folgende Geſchenke: 1) Von Hrn. Hofapotheker Rullmann dahier ein kleines Mikroſkop, einen Chromalaunkryſtall, einige Mineralien und Pflanzen. 2) Von Hrn. Chemiker Lücke in Hadamar mehrere ſeltene Mineralien des Weſterwaldes. 3) Von Hrn. Zahnarzt Walter dahier einen menſchlichen Schädel. 4) Von Hrn. Bergingenieur Gies dahier ein Stück Strontianit. 5) Von Hrn. Chemiker Bücking dahier eine Anzahl Zuckerfabrikate aus der Fabrik zu Hünfeld. 6) Von Hrn. Dr. M. eine Maulwurfsgrille, Bergeidechſe, Thurmſchwalbe und einen Berg⸗ molch. 7) Von Hrn. Dr. Linz einen Maulwurf, einen Iltis, ein Wieſel und einige Amphibien in Spi⸗ ritus. 8) Von Hrn. Turnlehrer Jäneke ein Fläſchchen Flußſäure. 9) Von dem Quartaner Geheeb eine Anzahl intereſſanter Pflanzen(getrocknet), meiſt aus der Gegend von Geiſa. 10) Von dem Quar⸗ taner Müller eine Kokosnuß. 11) Von dem Quartaner Uth eine Schildkröte. 12) Von dem Quin⸗ taner Müller eine gemeine Kröte.

Allen freundlichen Gebern ſpreche ich für ihre Gaben ſowie für das der Anſtalt dadurch bewieſene Wohlwollen den verbindlichſten Dank aus.

VI. Stipendien und Anterſtützungen.

Abgeſehen von 2 Lehrer⸗Söhnen und 5 dritten Brüdern wurde 31 dürftigen und würdigen Schülern das Schulgeld ganz oder teilweiſe erlaſſen, wozu bis zu einem Zehntel der Solleinnahme Ermäch⸗ tigung erteilt iſt..

Das Staatsſtipendium(129 M.) wurde an den Oberſekundaner Leimbach(45 M.), den Unter⸗ tertianer Abel und den Obertertianer Frei(je 42 M.) vergeben; das Wehner'ſche Stipendium(M. 41,15) erhielt der Primaner Lecher, das Haberſack'ſche(42 M.) der Unterſekundaner Kiesler; von dem Ertrage des Och'ſchen Stipendiums(165 M.) wurden der Primaner Sack ſowie die Sekundaner Weber und Gnau mit je 30, der Untertertianer Hirſchfelder und die Quartaner Schleichert und Wiegand mit je 25 M. be⸗ dacht; das Moſer ſche Stipendium(24 M.) wurde dem Untertertianer Ed. Braun, das Schmitt'ſche(M. 68,67) dem Unterſekundaner Heinrich Schulze, einem nahen Verwandten der Stifterin, v erliehen.