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Nach langem, schwerem Leiden starb am 21. März der frühere Lehrer am Gymnasium und Realprogymnasium, Franz Rupin. Im Jahre 1903 hatte ihn nach I8jähriger, erfolg- reicher Tätigkeit an unserer Anstalt andauernde Kränklichkeit gezwungen, seine Versetzung in den Ruhestand nachzusuchen, die ihm unter Anerkennung seiner Wirksamkeit seitens der Behörde gewährt wurde. Seine grossen Verdienste um das Turnwesen der hiesigen höheren Lehranstalt, sein liebenswürdiges Verhalten im Lehrerkollegium und sein anregendes und ge- rechtes Wirken als Lehrer sichern ihm für alle Zeiten ein dankbares Andenken bei Lehrern und Schülern. Das Lehrerkollegium und die meisten Schüler gaben ihm am 23. März das letzte Geleite. Am Grabe gedachte der Unterzeichnete nach der Leichenrede des Herrn Stadtpfarrers und der kirchlichen Einsegnung der Verdienste des Verstorbenen um unsere Anstalt und legte im Namen des Lehrerkollegiums einen Kranz nieder.
Der Gesundheitszustand von Lehrern und Schülern war im abgelaufenen Schuljahr im allgemeinen befriedigend. Längere Unterbrechungen des Unterrichts durch Krankheiten der Lehrer kamen nicht vor, kürzere Vertretungen konnten immer durch die Kollegen ohne erhebliche Störung des Unterrichtsbetriebes ausgeführt werden.


