45 liege, darüber sind die Ansichten getheilt. Für eiuzig richtig halten auch wir die Erklärung von Schütz, der ihn in dem Feierlichen des Zurufs suchte, da es bei feierlichen und öffentlichen Versammlungen gewöhnlich war, einer Anrede den Demos zuzufügen, zu dem der Angeredete gehörte. Dieser Annahme folgte auch der Uebersetzer in der Thalia:„IIe da, gestrenger Herr Apollodorus, Bürger und Zünf- ter von Phaleron!“ Wolf glaubte, der Aufruf sei bloss mit einem launigen Ton ausgesprochen worden. Asts Meinung, der Scherz sei darin zu suchen, dass Glaukon das Wort Dahngebs so gesprochen, dass es wie ꝓaƷνꝶνοεςα(fulica Linn., ein Wasserhuhn mit kahler, weis- ser Platte. Vgl. Aristoph. Av. 565. Acharn. 877.) gelautet, und dass damit auf des Apollodoros Glaze angespielt werde, ist zu gesucht. Statt xe Oεεενεες geben Bekker, Dindorf und Rückert aus einigen Hand- schriften das Präsens reoeοαμ⁵eνes, welches wir mit Stallbaum nicht bil- ligen, da das Futurum mit os in der Frage statt des Imperativs herr- schender Gebrauch der Attiker ist. S. 175. A. 212. D. Uebrigens ist, um diess beiläuſig zu bemerken, von IIeindorf, Bekker, Ast und Stallbaum, dem Unterschiede gemäss, der zwischen eouνμειev und Enινμενειαν angenommen wird(jenes ist warten, besonders auf einen, der kommen soll oder zurückbleibt, dieses bei etwas bleiben, auf etuwas beharren), Phaed. 59. E. aus den bessern Handschriften mit Recht reινυμενεν, welches der Sinn und der Platonische Sprachge- brauch fodert(s. Heind. und Stallb. ad h. I.), aufgenommen statt des herkömmlichen rτινεενεαιαν— zloν πυι m᷑α αeνρς σσα eοmοv. Das in fast allen guten IIandschriften beſindliche zweite*ad, welches in den ältern Ausgaben fehlt, ist mit ënanνo eng zu verbinden. So Pro- tag. init. α!ε ες εμο νυα ττυνν ⁷dντυι νκαά⁹0ο᷑σά ſ§äꝗ,Gνεντ. Ilipp. Mai.
286. A. α νακ qmGmiά³‿ Aia,— xœαν mιαάμρφμαορ αἀινμειι ενονονιμσα dοεενα⁶ννν. 72 7
Ueber ναφηω vgl. Valck. ad Eur. Phoen. 204. Herm. ad Lucian. de
. 1„„ 7
IHlistor. Conscr. p. 98 sqq.— ↄ6 τιε◻ον d ⁴μι— eirt, Od A‿os aενεέ
vor f obota raurn od; Im ersten Gliede der Frage ist r⁶ τενο ausgelassen. Vgl. IHeind. ad Gorg. p. 141. Phaed. p. 31. Ast. ad 1I


