Aufsatz 
Predigt, gehalten am 9. Mai 1830
Entstehung
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Dem Andenken

Seiner Königlichen Hoheit, des Allerdurchlauchtigsten Fürsten and Herrn,

L ü.dew i g I.,

regierenden Grossherzogs von Hessen und bei Rhein.

Am Tage Allerhöchst- Dessen Beisetzung den 10. April 1830.

Er war und wie verwais't die Hülle Vom hohen Geiste schweigend liegt:

Sinkt auf uns nieder dumpfe Stille, Als ob der Tod die Welt besiegt.

Ja, unsre Welt liegt überwunden! Wir steh'n betäubt und fassen's nicht:

Der Glanz der Sonne ist verschwunden, Wenn eines Vaters Auge bricht.

Wir sahn die schwarze Stunde kommen, Und wähnten uns gefasst und stark:

Sie kam, der Funke ist verglommen, Und Graun des Tod's dringt uns durch's Mark.

Die Mutter schied und winkt beim Scheiden Des Segens Gruss dem Vater zu; Der Himmel hört's und öffnet Beiden

Die Pforte zu dem Land der Rub. 1