Aufsatz 
Studien über das Klima von Iran : 3. Teil
Entstehung
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rapacea) 4; e. Mangold oder Römiſchkohl(Beta vulgaris var. Cicla) 2; f. Sellerie(Apium graveolens) 2; g. Rettig(Raphanus sativus rapiferus) 6; h. Radies(Raphanus sativus radi- cula) 3; i. Kartoffel(Solanum tuberosum) 6; k. Choro⸗Gi(Stachys tuberifera) neu einge⸗ führtes japaniſches Knollengewächs 1.

Ill. Salatgewächſe 11: a. Salat, Lattich(Lactuca sativa) 6; b. Bindeſalat oder Römerſalat, fälſchlich Sommer⸗Endivie genannt,(Lactuca sativa romana) 1; c. Spargelſalat (Lactuca angustana), deſſen dicke, fleiſchige, milchſaftreiche Stengel wie Spargel zubereitet werden 1; Endivie(Cichorium Endivia) 3 3

IV. Spinatgewächſe: a. Sommerſpinat oder holländiſcher Spinat(Spinacia glabra) mit runden glauen Samen 2; b. Winterſpinat(Spinacia oleracea) mit ſtacheligen, faſt dreieckigen Samen, 2.

V. Zwiebelgewächſe 17: a. Zwiebel(Allium Cepa) 8; b. Lauch oder Porré (Allium Porrum) 4; c. Schalotte(Allium ascalonicum) 2; d. Roggenbolle(Allium Scoro- doprasum) 1.

VI. Hülſenfrüchte 30: a. Erbſe(Pisum sativum u. arvense), Zuckererbſe, Pfahl⸗ Kneifel⸗ oder Brockelerbſe, Markerbſe 16; b. Bohne(Phaseolus vulgaris u. multiflorus) 10; c. Puffbohne, dicke Bohne oder Saubohne(Vicia Faba) 4. 3

VII. Kürbisartige Gewächſe 12: a. Gurke(Cucumis sativus) 8; b. Kürbis (Cucurbita Pepo, Melopepo u. maxima) 4.

Mit der eigentlichen Landwirtſchaftsſchule ſind reſp. werden verbunden: 1) eine landwirt⸗ ſchaftliche Winterſchule; 2) landwirtſchaftliche Unterrichtskurſe für Elementarlehrer; 3) ein päda⸗ gogiſches Seminar für Kandidaten des landwirtſchaftlichen Lehramts.

1) Die landwirtſchaftliche Winterſchule

i*ſt eine auf die Volks⸗ reſp. Fortbildungsſchule weiter bauende Fachſchule, beſtehend aus 2 Winter⸗ kurſen. Dieſelbe hat die Aufgabe, den Söhnen ſolcher Landwirte, welche auf eine tüchtige Berufs⸗ bildung bedacht ſind, die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Militärdienſt jedoch nicht bean⸗ ſpruchen, Gelegenheit zum Erwerb der Kenntniſſe zu geben, welche zu einem rationellen, den Zeit⸗ verhältniſſen entſprechenden Betriebe der Landwirtſchaft erforderlich ſind. Das Schulgeld beirägt halbjährlich 50 Mark. Der Lehrplan iſt folgender:

Winter 1891/92: Winter 1892/93:

Deutſch(mit V).... wöchentlich 4 St. Deutſch....... wöchentlich 4 St. Rechnen(mit IV).... 4 Rechnen......., 4 Phyſik(mit III).... 4 Pöyſit....... 4 Chemie....... 4 Chemie....... 4 Allgemeine Pflanzenproduktionslehre 6 Spoezielle Pflanzenproduktionslehre 6 Allg. Tierproduktionslehre(mit III) 4 Spezielle Tierproduktionslehre. 6 Betriebslehre(mit)... 2 Tierheilkunde..... 4 Tierheilkunde 2 4

wöchentlich 32 St. wöchentlich 32 St.

2) Die landmirtſchaftlichen Unterrichtskurſe für Elementarlehrer

behufs Ausbildung derſelben für ländliche Fortbildungsſchulen, errichtet auf Befehl Sr. Excellenz des Herrn Miniſters für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten, beſtehend aus 2 kombinierten Kurſen von je 5 Wochen, deren Lehrplan auszüglich folgender iſt: 5*