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uns, dazu drängten, da Flüssigkeiten, wie Chloroform, Aether u. s. w. nieht allzu billig sind, um viel davon zu vergeuden. Durch die tausendfache Wiederholung ein und derselben Procedur erhült man schliesslich in diesen Manipulationen eine solche Fertigkeit, dass man, ohne der Genauigkeit Eintrag zu thun, ziemlich rasch arbeiten kann. War nun die eine Kugel heraus genommen, so wurde die Röhre senkrecht ge- stellt, eine andere Kugel in dieselbe gethan, die Röhre wieder mit derselben Flussigkeit bis zum Ende gefüllt, die Röhre geschlossen und nun in derselben Weise wieder ver- fahren, die eben beschrieben worden ist. Wurde eine neue Flüssigkeit in die Reihe der Versuche genommen, so wurde natürlich die Röhre zuvor auf das Sorgfältigste und Genaueste gereinigt. Wir liessen zu diesem Zwecke längere Zeit einen Wasserstrom durch sie hindurch gehen, da durch Ausputzen mit Zeug etc. leicht das Glas etwas gerieft werden konnte, was dann leicht zu einer Fehlerquelle Veranlassung gab, da die Kugel auf dem Glase lief. Wenn dies Verfahren auch etwas weitläufig ist, So gewährt es doch eine grössere Sicherheit, als etwa neue Röhren von gleicher Be- schaffenheit zu nehmen, die uns auch nicht zu Gebote gestanden hätten.
Die Kugel muss bei jedem Versuche auf der Wand der Röhre durch die Flüssigkeit gleichmässig dahinrollen; sobald ein Zittern oder Schwirren der Kugel, ein Anschlagen an die Wände des Glases, eine hüpfende Bewegung ete. eintritt, ist der Versuch zu wiederholen. Die Zeit, welche die zitternde, schwirrende, hüpfende Kugel zur Zurücklegung ihres Weges braucht, ist nämlich eine bedeutend grössere, als die, welche die gleichmässig rollende gebraucht. Oefters aber kam es vor, dass bei gewissen Kugeln in gewissen Neigungen der Röhre, das Zittern, Schwirren und Hüpfen derselben stets vorkam, sich stets wiederholte, so sorgfältig man auch den Versuch anstellte. Um sicher zu sein, dass nicht etwa diese eigenthümlichen Bewegungen der Kugel durch das schnelle Neigen der Röhre von 0⁰ bis zu dem bestimmten Grade herbeigeführt war, wurde die Röhre zunächst ohne die Kugel in die bestimmte Neigung bereits gestellt, und dann die Kugel nach Oeffnung der Röhre sorgfältig mit der Hand los- und heruntergelassen; aber auch dann trat grade so dieses Zittern und Schwirren der Kugel ein, ein deutlicher Beweis, dass diese Erscheinung nicht etwa durch einen Stoss bei der Neigung der Röhre, sondern durch Stösse der Flüssigkeit selbst, die sich zwischen der Kugel und den Glaswänden durchzudrängen versuchte, veranlasst war. War dieses Erzittern und Schwirren der Kugel aber bei einer gewissen Neigung ganz regelmässig und feststehend, so war
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