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Princip, wie die früher erwähnten gegründet. Eine Welle mit Flügeln wurde durch eine Feder gleich stark in Bewegung gesetat, wobei dann die Bewegung um so viel kürzere Zeit dauerte, je grösser der Widerstand des im Gefässe eingeschlossenen Gases war. Die Resultate dieser Arbeit ergaben, dass der Widerstand der einzelnen Gase,— es waren Kohlensäure, Luft, Steinkohlengas und Wasserstoflgas zur Verwendung gekommen— der Dichtigkeit derselben proportional war.(Unseres Wissens ist diese Arbeit von Faraday die einzige, in welcher neben Luft und Wasser auch noch andere Medien in das Bereich der Untersuchung gezogen sind. Eine Arbeit, in welcher neben Wasser auch noch der Widerstand anderer Flüssigkeiten untersucht worden ist, ist uns nicht bekannt; man nahm eben an, dass derselbe der Dichtigkeit der Mittel proportional sei.)
Auf die Methode vermittelst der Schwingungen des Pendels den Widerstand zu bestimmen, musste schon das Bedürfniss der Reduction des Pendels auf den leeren Raum führen. Diese war nöthig, um die absolute Länge des Secundenpendels mit vollständiger Genauigkeit zu bestimmen.
Schon Newton¹), dessen Fallversuche oben erwähnt wurden, suchte den Wider- stand der Luft auch auf diese Weise zu bestimmen. Er liess Kugeln von verschiedener Grösse und verschiedenem Gewichte als Pendel schwingen und fand, dass vorzugs- weise bei schr kleinen Schwingungen sein Satz, den die Fallgesetze gut bestätig: hatten, dass der Widerstand dem Quadrat der Geschwindigkeit proportional sei,— mit der Erfahrung nicht übereinstimmte. Neben vielen anderen ist namentlich eine Arbeit von Derham 2) über die Schwingungen des Pendels im leeren Raum hervorzu- heben. In neuerer Zeit haben sich namentlich Poisson, Bessel, Baily, ³) Challis ¹) und Andere mit der Lösung dieses Problems beschäftigt, das eine Erörterung des Widerstandes der Luft zur nothwendigen Voraussetzung machte.
Baily liess, wie dies auch schon Bessel gethan hatte, Kugeln von Blei, Messing, Elfenbein, also von sehr verschiedenem, specifischem Gewichte bei gleichem Durch- messer und von verschiedenem Durchmesser in der Luft schwingen, dann in einem Vacuum, welches dem absoluten sehr nahe kam.
¹) Principia Lib. II. Prop. XXXI. Schol. gea. G. Bd. X. p. 1782 und 1783. 2²) Phil. Trans. 1704. T. XXIV.
³) Phil. Trans. 1832. p. 399.
¹) Londen and Edinb. Phil. Magaz. N. I. p. 4). und N. XV. p. 185.


