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VII. Quinta. Ordinarius: Collaborator Dr. Schwartz.
Latein. 9 St. W. Dr. Schwartz. 5 St. Uebersetzen aus den Lateinischen Uebungsstücken von Bonnell. Einzelne Erzählungen wurden memorirt und mündliche Uebungen an dieselben geknüpft; 3 St. Einübung der PormerFehre, hauptsächlich der unregelmässigen Verba und Comparation und der Ausnahmen von den Hauptregeln über das Genus; 1 St. Extemporalien.
Deutsch. 3 St. W. Dr. Schwartz. 1 St. Orthographische und leichte stilistische Uebungen, Einübung des Hauptsächlichsten aus der Satzlehre; I St. Lesen aus August's Lesebuche; 1 St. Decla- miren auswendig gelernter Gedichte.
Französisch. 4 St. W. Schulamtscand. Langkavel. 2 St. Lesen und Uebersetzen aus Fränkel's Lesebuch fur den ersten Unterricht in der Franz. Sprache; 2 St. Einübung der Anfangsgründe der Grammatik, namentlich der regelmässigen Conjugation, mündlich und durch Extemporalien.
Religion. 2 St. w. Dr. Schwartz. Das Leben Jesu; im S. nach Matthäus, im W. nach Lucas. Auswendiglernen von Kirchenliedern und des Katechismus.
Rechnen. 4 St. w. Dr. Jungk. Im S. u. W. Theilbarkeit der Zahlen und Bruchrechnung.
Geographie. 3 St. w. Dr. Zinzow. Im S. Die Gebirge und Flüsse von America, Asien und Australien; im W. von Europa und Alrica.(Voigts Leitfaden 2. Cursus.)
Schreiben. 3 St. w. Im S. Schulamtscand. Schmeckebier; im W. Lehrer C. F. Schmidt.
Zeichnen. 2 St. w. Lehrer C. F. Schmidt. Uebungen im freien Handzeichnen nach grossen Vorhängeblättern. Häusliche Arbeiten nach den Vorlegeblättern von F. Busch(Heft II.).
VVIII. Sexta. Ordinarius: Collaborator Dr. Wolff.
Letein. 9 St. w. Dr. Wolff. Die regelmässige Declination, Conjugation und Comparation und die Präpositionen nach dem Auszuge aus Zumpt's Grammatik; Extemporalien, Uebersetzungen aus Bonnell's Latein. Uebungsstücken; Einzelnes davon wurde auswendig gelernt.
Deutsch. 4 St. w. Dr. Wolff. 2 St. die Lehre von dem einfachen Salze und die Rede- theile, Leseübungen aus dem Berlinischen Lesebuche; 1 St. Einübung der Rechtschreibung durch Ex- temporalien; 1 St. Declamiren.
Religion. 2 St. w. Im S. Schulamtscand. Schmeckebier; im W. Dr. Zinzow. Alttestamenta- lische Geschichte bis zur Eroberung des gelobten Landes, nach ausgewählten Abschnitten aus den 5 Büchern Mose und dem Buche Josua. Auswendiglernen von Bibelversen, der zehn Gebote und von Kirchenliedern.
Rechnen. 4 St. w. Im S. Schulamtscand. Schmeckebier, im W. Schulamteand. Schell- bach. Die vier Species mit unbenannten und benannten Zahlen.
Geographie. 4 Sl. w. Im S. Dr. Lättferi, im W. Schulamtscand. Schellbach. Die wich- tigsten Länder, Städte, Inseln und Meere der Erde.
Schreiben. 4 St. w. Im S. Schulamtscand. Schmeckebier, im W. Lehrer C. F. Schmidt.
Zeichnen. 2 St. w. Lehrer C. F. Schmidt. Uebungen nach Vorlegeblättern und Vorzeich- nungen, welche der Lehrer mit Anwendung gerader Linien an der Tafel entstehen lässt. Häusliche Arbeiten nach den Vorlegeblättern von Busch(Hekt I.).
— Der Gesang-Unterricht am Gymnasium
wurde vom Musik-Director Neithardt in der ersten und zweiten Singeclasse in 4 St. w. geleitet. In der ersten Classe wurden Psalmen, Motetten und Choräle von Grell, Rungenhagen, Seidel, Klein. Palestrina, Weiss und Zelter eingeübt. Die zweite Singeclasse wurde im Treffen der Intervalle und im Singen zwei- und dreistimmiger Choräle und Lieder unterrichtet.
Den übrigen Gesang-Unterricht ertheilte Oberl. Dr. Stechow: in Sexta 2 St. w. Notenkennt- niss, Vorzeichnung der Tonarten, Uebung im Treffen der leichteren Intervalle, Einübung von Kirchen- melodien und zweistimmigen Liedern; in Quinta 2 St. w. Einübung von drei- u. vierstimmigen Cho- rälen und Liedern.


