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tungen nachzukommen!). Der Umſtand, daß die Brüder ſelbſt von ih⸗ rer früheren Feindſchaft ſprechen und beſonders, daß Stephan ſich nicht ſcheut, auf dieſes heikle Thema einzugehen, ja ſogar ihre frühere Zwietracht auf den Einfluß des Satans zurückzuführen*), zeigt— das müſſen wir wiederholen— daß die Spannung zu Ende des Jahres 769 einen Grad erreicht hatte, der das Schlimmſte befürchten ließ. Die Berückſichtigung dieſes ſchlimmen Verhältniſſes gibt uns nun aber auch die einzige Möglichkeit, die uns aus den Jahren 769 und 770 berichteten Ereigniſſe in Zuſammenhang zu bringen. Es hat dies in neuerer Zeit beſonders eingehend Abel unternommen, der aber gerade weil er auf die Verſchärfung des feindſeligen Verhältniſſes durch den aquitaniſchen Krieg zu wenig Rückſicht genommen hat, zu einem ver⸗ kehrten Reſultat gekommen zu ſein ſcheint.
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IV.
Die politiſche Stellung der Könige vor ihrer Verſöhnung(770).
Die von den Quellen erwähnten Ereigniſſe ſind folgende: Der Abt Sturm von Fulda, ein geborener Baier, der bei Karl dem Großen von Anfang ſeiner Regierung an in großer Gunſt ſtand, unternimmt kurze Zeit nach Karls Thronbeſteigung eine Reiſe im Auftrage des letzteren nach Baiern und ſtellt zwiſchen Karl und Taſſilo für mehrere
¹) Das Antwortſchreiben, iſt cod. Car. 47, bei Jaffé, Bibl. IV, 155— 157, ep. 46.
¹) I. c. p. 156:..„sSolus diabolus inimicus pacis et discordiae seminator luget, dum victum se esse et superatum conspicit.“
³) Abel p. 54 n. 3 ſagt gegen Pagi, der Grit. ad a. 770 p. 331 n. 3 anführt, es habe im Jahre 770 ein Krieg der Brüder unter einander oder beider gegen Taſſilo gedroht, daß erſtere Anſicht ſich wohl nur auf die unbeſtimmte Aeußerung Einhards, v. C. c. 3 ſtütze; doch ſprechen die ſtarken Ausdrücke des oben er⸗ wähnten Briefes entſchieden dafür, daß die Worte Einhards ſich auch auf das Jahr 770 beziehen laſſen.


