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Sganarelle.
Der eifersüchtige Ehemann. Lustspiel aus dem Französischen von Moliere. Wien, Krauss, 1768. Eine Übertragung, wie sie zu jener Zeit gang und gäbe war.
LU'Ecole des maris.
Die Männerschule. Lustspiel in drei Abtheilungen, nach Moliere bearbeitet von Fr. H. Bothe. Mannheim, Tobias Löffler, 1822. Eine UÜbersetzung in gereimten Alexandrinern.
Les Fächeux.
Die Plagegeister. Lustspiel mit Ballet in 3 Aufzügen, nach Molidère's„les Fäacheux“. Oldenburg, Schultze, 1855.
Abgesehen von einigen kleinen Mißverständnissen, lesen sich die Verse dieser Übertragung sehr fließend.
Monsieur de Pourceaugnac.
Der Herr von Pourceaugnac, ein musikalisches Zwischenspiel. Potsdam, 1750. Dieses Stück ist von Gottsched in seinem„Nötigen Vorrat...“ angeführt, ich habe es mir aber nicht verschaffen. können.
Le Bourgeois gentilhomme.
Der adelsüchtige Bürger. Eine Posse. Mit Tan⸗ untermischt. Nach dem Molidère. Berlin, Joh. Fried. Unger, 1788.²)
Es ist das eine auf deutsche Verhältnisse zugeschnittene UÜbertragung, die von Friederike Helene Unger herrührt, der Übersetzerin des Tartuffe.
Die Gedichte Molières.
Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß auch die Gedichte Molières ihre Übersetzer gefunden haben.„La Gloire du Val-de-Grâce“ ist 1884 von dem Wiesbadener Dichter Karl Stelter übertragen worden. Die übrigen Gedichte hat kein geringerer als Friedrich von Bodenstedt verdeutscht. Alle diese Übersetzungen findet man im fünften und sechsten Hefte des von Schweitzer herausgegebenen„Molière Museum“.
¹) Stadtbibliothek zu Frankfurt a. M. ¹) Kgl. Bibliothek zu Berlin.


