Aufsatz 
Über Euripides'Iphigenie unter den Tauriern und Goethes Iphigenie auf Tauris
Entstehung
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Kleine Memorierübungen. Wöchentlich entweder eine Klassenarbeit(Diktat oder Über- setzung) oder eine häusliche Arbeit.

5. Geschichte. 1 Std. In a Jürgens, in b Siebert II. Griechische und römische Sagen.

6. Geographie. 2 Std. In a Heydenreich, in b Siebert II. Europa mit besonderer Berück- sichtigung Deutschlands. Erweiterung der Grundbegriffe. Seydlitz, Grundzüge.

7. Rechnen und Geometrie. 4 Std. In a Jürgens, in b Spangenberg. Die gemeinen Brüche und die Dezimalbrüche. Regeldetri-Aufgaben. Böhme, UÜbungsbuch IX. Vorbereitung für den geometrischen Unterricht.

S. Naturbeschreibung. 2 Std. In a Heydenreich, in b Völler. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung von Blütenpflanzen. Das Wichtigste aus der Morphologie. Im Winter: Beschreibung und Vergleichung von Säugetieren, Vögeln, einigen Kriechtieren und Lurchen unter Betonung der Gattungsmerkmale.

9. Schönschreiben. 2 Std. In a Jürgens, in b Spangenberg. Die deutschen und latei- nischen Buchstaben in stufenmässiger Folge und Anwendung in Wörtern und Sätzen.

10. Zeichnen. 2 Std. In a und b Erdmann. Freihandzeichnen nach Vorzeichnungen an der Schultafel.

Sexta.

Klassenvorstand: In a Lange, in b Dr. Peters. Wöchentlich 28 Stunden(ohne Turnen und Gesang). Lehrgang einjährig.

I. Religion. 3 Std. In a Lange, in b Spangenberg. Ausgewählte biblische Geschichten des Alten Testaments bis zur Teilung des Reichs. Die Einleitung zu den fünf Haupt- stücken, das erste Hauptstück mit Luthers Erklärung, das zweite und dritte Hauptstück ohne dieselbe, 3 Kirchenlieder und 15 Bibelsprüche wurden gelernt. Lehrbücher: Biblische

. Geschichten von mehreren Lehrern Cassels und Gesangbuch.

2. Deutsch. 3 Std. In a Lange, in b Dr. Peters. Ausgewählte Stücke aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek gelesen, besprochen und wiedergegeben. Gedichte wurden aus- wendig gelernt und vorgetragen. Die Wortklassen mit besonderer Berücksichtigung der Präpositionen. Grammatische und orthographische Übungen. Wöchentlich ein Diktat.

3. Latein. 8 Std. In a Dr. Ulrici, in b Dr. Peters. Das Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Numerale, die Präpositionen, die regelmässige und unregelmässige Komparation, die Ad- verbien, die Genusregeln, das regelmässige Verbum mit Ausschluss des Verbum infinitum und des Deponens. UÜbungen im Übersetzen aus dem Lateinischen und ins Lateinische, wobei das Wichtigste aus der Satzlehre eingeprägt wurde. Sämtliche zu den Ubungs⸗ stücken gehörigen Wörter wurden gelernt. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Wittich, Kurzgefasstes Lehrbuch des Lateinischen, I.

4. Geschichte. 1 Std. In a Direktor, in b Dr. Peters. Sagen aus der alten deutschen Welt, besonders die Nibelungensage, Kudrunsage, Walther und Hildegunde, Dietrich und seine Gesellen.

5. Geographie. 2 Std. In a Erdmann, in b Spangenberg. Geographische Grundbegriffe. Wiederholung der Heimatskunde; Provinz Hessen-Nassau. Orientierung auf dem Globus. Allgemeines über die fünf Erdteile. Ubungen im Zeichnen.

6. Rechnen. 5 Std. In a Lange, in b Spangenberg. Das Zehnersystem, Resolution, Re-