Aufsatz 
Über Euripides'Iphigenie unter den Tauriern und Goethes Iphigenie auf Tauris
Entstehung
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der Bruchrechnung und der Dezimalbruchrechnung. Zins-, Rabatt-, Termin-, Verteilungs- und Mischungsrechnungen mit besonderer Berücksichtigung des Kopfrechnens. Einfache Flächen- und Körperberechnungen. Böhme XII.

II. Geometrie. Einleitende Formenlehre, welche die geometrischen Grundbegriffe durch Betrachtung regelmässiger und anderer Körper vermittelt. Die Lehre von den Winkeln und Parallellinien; die Lehre vom Dreieck. Wichtigste Sätze über die Inhalts- gleichheit der gradlinig begrenzten Figuren bis zum pythagoräischen Lehrsatz. Konstruk- tionsaufgaben. Koppe, Planimetrie.

S. Naturbeschreibung. 2 Std. In a Völler, in b Oberl. Stange. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen der Umgegend; Einübung des Linnéschen Systems. Im Winter: Systematische Ubersicht der Säugetiere und Vögel. Betrachtung einiger wichtiger Insekten. Schilling, Grundriss der Naturgeschichte, I und II B.

9. Zeichnen. 2 Std. In a und b Karbiner. Zeichnen nach Vorzeichnungen an der Schultafel.

Quinta.

Klassenvorstand: In a Jürgens, in b Siebert II. Wöchentlich 30 Stunden(ohne Turnen und Gesang). Lehrgang einjährig.

I. Religion. 2 Std. In a Jürgens, in b Spangenberg. Ausgewählte biblische Geschichten aus dem Zeitraum von der Teilung des Reichs bis auf Christum. Biblische Geschichten des Neuen Testaments mit Ausschluss der Gleichnisse und schwierigeren Unterredungen Jesu. Das 2. Hauptstück mit Luthers Erklärung. Ebenso Auswendiglernen von 2 Kirchen- liedern und 20 Bibelsprüchen. Wiederholung früher gelernter Kirchenlieder und Sprüche. Lehrbücher: Biblische Geschichten von mehreren Lehrern Cassels. Hessischer Landes- katechismus und Gesangbuch.

2. Deutsch. 3 Std. In a Jürgens, in b Siebert II. Musterstücke aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek wurden gelesen, besprochen und wiedergegeben. Gedichte wurden aus- wendiggelernt und vorgetragen. Der einfache erweiterte Satz sowie die leichteren Formen des zusammengesetzten Satzes. Die Konjunktionen. Einführung in die Interpunktion. Orthographische und grammatische Übungen. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit(Dik- tate, im zweiten Halbjahr mit kleinen Aufsätzen abwechselnd).

3. Latein. 7 Std. In a Dr. Ulrici, in b Siebert II. Wiederholung und Erweiterung der regelmässigen Formenlehre, besonders durch Hinzunahme des Verbum infinitum und des Deponens. Die Verba von unregelmässiger Stammbildung, verba anomala, defectiva, impersonalia, neutropassiva. Erweiterung der Lehre von den Partikeln, alles nach Mass- gabe und im Anschluss an die Ubungsstücke des Lehrbuches. Wöchentlich ein Exer- citium oder Extemporale. Wittich, Kurzgefasstes Lehrbuch des Lateinischen, II.

4. Französisch. 5 Std. In a Direktor, in b Oberl. Dr. Grebel. Plötz, Elementargrammatik, Lektion 1 60; daneben wurden die Hauptformen der 1. Konjugation eingeübt. Ausgehen vom Satz(Lektion 4). UÜbungen im Nachsprechen und Verstehen französisch vorge- sprochener Sätze. Mündliche Ubersetzung aus dem Französischen und in das Franzö- sische, auch Umarbeitung der Ubungsbeispiele. Lese- und Schreibübungen(Abschriften, Diktate, schriftliche Ubersetzungen). Durchnahme leichterer Lesestücke. Sprechübungen.