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losgetrennt werden, kann man sehr gut an der Geishöhe beobachten. Der Krausenbach hat sich vom Steilabfall her in die Stufe eingeschnitten und sein Quellgebiet immer weiter zurückverlegt, so dass es von dem des Aubaches nur noch durch einen niedrigen, schmalen Rücken getrennt ist. Dadurch wurde die Geishöhe vollständig abgetrennt. Solche losgetrennte Stücke können dann von allen Seiten angegriffen werden, sie unterliegen rasch der Verwitterung und Abtragung. Aehnlich wie der Krausenbach haben sich noch viele kleine Rinnsale vom Wintersbachtal und vom oberen Hafenlohrtal her in den Stufenrand einge- schnitten. Dieselbe Beobachtung kann man auch im Lohr- grund- und Lohrtal machen. Die Rückverlegung dieser Stufe erfolgt also auch vom Steilabfall her und zwar durch Seitenbäche der Abdachungsflüsse. Bei dem südlich der Hafenlohr liegenden Abschnitt der Stufe, bei den Rohr- brunnerbergen, helfen auch die kleinen Abdachungsflüsse kräftig mit(siehe Karte), indem sie die Stufe erniedrigen. Indem sie durch Rückwärtserosion ihr Quellgebiet immer weiter rückwärts schieben(Heinrichsbach), werden sie nach und nach die Stufe von der Abdachungsseite her durch- sägen. Die Abtragung der höchsten Erhebung des Spes- sarts wird dadurch beschleunigt werden.
Wir betrachten schliesslich die Abhängigkeit des Flussnetzes von den Stufen. Die obere Hafenlohr folgt zuerst dem Schichtenfall bis zur mittleren Buntsand- steinstufe. Die Stufe zwingt sie dann, ihren Lauf längs derselben in nordöstlicher Richtung zu nehmen, dann biegt sie wieder um und fliesst in die Stufe hinein. Auch der Wintersbach folgt bis zu seiner Umbiegung der mittleren Buntsandsteinstufe. Diese Bäche haben sich vor der Stufe eingeschnitten und werden daher bei der Rückverlegung derselben ihren Lauf beibehalten. Dieser hat dann ganz oder teilweise die Richtung der Stufe. Verschiedene Flüsschen der unteren Buntsandsteinhochfläche haben nun teilweise die Richtung der mittleren Buntsandsteinstufe. Das ist der Fall beim Mittellauf der Elsava und bei dem des Lohrgrundbaches. Das eigentümliche Verhalten dieser Bäche lässt sich wohl dadurch erklären, dass sie einst, als die Stufe noch eine andere Lage hatte, auch eine Strecke weit derselben entlang flossen und dann beim Rückschreiten der Stufe ihren Lauf behaupteten. Am auffälligsten tritt diese Erscheinung in der südöstlichen Mainecke auf und lässt sich am Heinrichsbach, Kredenbach und Grüntalbach beobachten. Das plötzliche Umbiegen dieser Bäche in die nordöstliche und südwestliche Richtung ist sicher durch


