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Formen können daher von den benachbarten Talgehängen aus nicht abgetragen werden. Sie unterliegen aber stellen- weise doch der Abspülung. Es bilden sich hier flache Rinnen in der Richtung der Schichtenneigung. In diesen sammelt sich das Wasser und fliesst mit kaum merklichem Gefälle dem Rande zu. Die Abspülung ist also eine ganz geringe und betrifft meist nur einzelne Streifen. Eine dicke Streudecke bildet im ganzen Buntsandsteinspessart einen wirksamen Schutz gegen die Abspülung. Einzelne Stellen dieser breiten Rücken sind auch ganz abflusslos, z. B. zwischen Wiesen und Flörsbach.
Ueber der unteren Buntsandsteinhochfläche erhebt sich der mittlere Buntsandstein in einer wenig steilen Stufeée.(Fig. 4.) Sie zieht ungefähr von Südwest nach Nordost und ist am besten von der Geishöhe aus zu sehen. Die grösseren Flüsse, wie Lohr und Hafenlohr, welche ihr Quellgebiet in der unteren Buntsandsteinstufe haben, durch- brechen diese Stufe. Sie ist dadurch in drei grössere Ab- schnitte geteilt. Den nördlichen bildet die Herrmanns- koppe(566 m) und ihre nördliche Fortsetzung, den mitt- leren die Steckenlaubhöhe(554 m) und den südlichen die Rohrbrunnerberge wie Geiersberg(585 m), Hohe Warte und Haidenrain(565 m). Die Rohrbrunnerberge bilden die höchste Erhebung des Spessarts. Der mittlere und nördliche Abschnitt lassen sich auch gut von der Heigen- brückener Höhe aus beobachten. Den Steilabfall dieser Stufe bilden die Schichtenköpfe des mittleren Buntsand- steins. Die Hochfläche dieser Stufe liegt nur im südlichen Abschnitt ganz auf der Spessartseite. Nach Ausebnung der Täler erhält man auch hier eine nach der südöstlichen Mainecke hin sich neigende Fläche. Die Würzburger Strasse läuft von Rohrbrunn bis Kredenbach auf dieser Hochfläche hin. Grössere Flächenstücke sind ziemlich eben. Nördlich der Hafenlohr liegt sie schon grösstenteils jenseits des Mains. Die Herrmannskoppe stellt nur eine schmale Rückenform dar. Die Steckenlaubhöhe erinnert schon mehr an eine Hochfläche. Der südliche Abschnitt ist durch kleine Bäche in der Richtung des Schichtenfalles in pa- rallele Stücke zerschnitten. Diese stellen kleine Rücken- formen mit meist gewölbter Oberfläche dar. Eine grössere mehr breite Rückenform ist die Bauhöhe. Die kleinen Rücken sind hier auch schon der Abtragung unterlegen.


