Aufsatz 
Über Oberflächengestaltung im Spessart
Entstehung
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Sand zerfallen. Sie lässt sich im ganzen Gebiet an den Talgehängen beobachten. Unter den abtragenden Kräften spielt auch hier das spülende Wasser die Hauptrolle. Rutschungen und Kriechbewegungen sind durch den Wald fast unmöglich gemacht. Ein den ganzen Boden durch- ziehendes Wurzelwerk hält die Oberflächenteile fest zu- sammen.

Liegen die Täler nahe beisammen, dann ist die Ober- fläche der Rücken schmal und gewölbt. Diesen schmalen Höhenrücken begegnet man in grosser Zahl, wie überhaupt Bergformen und Talformen sich beständig wiederholen und der Gegend einen sehr eintönigen Charakter verleihen. Liegen die Täler weit auseinander, dann ist die Oberfläche der Rücken breit und in grösserer Ausdehnung ganz eben (Plateaurücken). Eine solche breite Rückenform ist die sog. Eselshöhe. Sie beginnt bei dem Dorfe Wiesen und zicht in südlicher Richtung über Engländer, Steigkoppe, Schwarz- kopf und Siebenweg bis zum Jockel zwischen Elsava und Wintersbach. Die Breite dieser Rückenform wechselt. Am Schwarzkopfe beträgt sie kaum einen Kilometer. Am Sieben- weg steht die Durchsägung bald bevor. Die Quellge- biete der Seebach und der Hafenlohr rücken einander immer näher. Vom Siebenweg gegen die Jockel hin ist die Esels- höhe fast eben und wird immer breiter. Wenn man auf der darauf hinziehenden Strasse entlang geht, erhält man den Eindruck, man befände sich in einer Tiefebene. Nur an abgeholzten Stellen, wo man ins Maintal schauen kann, kommt der Gebirgscharakter des Spessarts wieder zum Xusdruck. Die Eselshöhe ist das grösste zusammenhängende Stück der unteren Buntsandsteinhochfläche und überhaupt der ganzen Schichtentafel.

Bei dem breiten Rücken ist gut zu erkennen, wie die Oberfläche des einen die Fortsetzung von der des andern bildet. Bei den schmalen liegt die Oberfläche schon tiefer. Das lässt sich an der Sail-Höhe und an den vielen kleinen Rücken zwischen Lohrgrundbach und Lohr beobachten. Sie sind also bereits durch das spülende Wasser abgetragen worden. Die Abtragung kommt dadurch zustande, dass die benachbarten Talgehänge oben in einer stark gewölbten Pläche zusammenstossen. Das ist bei all den kleinen KRücken der Fall. Sie stellen daher stark gerundete For- men dar und lassen sich am besten mit einem umgestülpten Kahne vergleichen. Auch bei den breiten Rücken ist die Kante, in der Talgehänge und die Oberfläche zusammen- stossen, gerundet. Zwischen den gerundeten Kanten liegt aber noch ein grosses ebenes Flächenstück. Diese breiten