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körnige Sandstein zeigt eine blassrote Farbe. Diskordante Parallelstruktur tritt häufig auf. Er besteht aus feinen (Quarzkörnern mit meist tonigem Bindemittel und ist reich an Tongallen. Er erreicht eine Mächtigkeit von 150—200 m. Der feinkörnige Sandstein zerfällt durch die Verwitterung sehr leicht und liefert einen ton- und kalkarmen, trockenen und tiefgründigen Boden, der zum Anbau wenig taugt, aber mit Humus vermischt, einen der schönsten deutschen Forsten ernährt.
Der mittlere Buntsandstein erreicht eine Mäch- tigkeit von 140— 200 m und setzt sich abwechselnd aus fein- und grobkörnigen Sandsteinen zusammen. Die Farbe ist braunrot. Die grobkörnigen Steine sind reich an kaoli- nisiertem Feldspat. Tongallen treten selten auf. Der kon- glomeratische Sandstein findet sich nur in der südöstlichen Ecke des Spessarrts. Er enthält nur vereinzelte Quarz- gerölle. Der mittlere Buntsandstein zerfällt durch die Ver- witterung in Sand, wenn das Bindemittel tonig und in grössere Brocken bis Blockgrösse, wenn dasselbe quarzig ist. Solche Verwitterungsbrocken trifft man in Menge im Hochspessart(Herrmannskoppe, Geishöhe). Da der kon- glomeratische Sandstein nur spärlich auftritt, so treffen wir im Hochspessart keine Felsenmeere, wie im Odenwald und auch keine freistehenden Felsen, wie in der bayerischen Pfalz. Die beiden Abteilungen des Buntsandsteins bilden die Oberfläche des Hochspessarts. Der untere Buntsand- stein bedeckt auch eine kleine Pläche des Grundgebirges bei Geiselbach und findet sich noch auf einer Randscholle bei Kleinostheim.
KRöt- und Muschelkalk finden sich nur in der Mainecke bei Lengfurt. Die unterfränkische Muschelkalk- platte reicht hier über den NMain hinüber, und der Bocks- berg bei Unterwittstadt ist ein Rest der früheren Muschel- kalkbedeckung.
Xuffallend sind an manchen Stellen der Schichtentafel die Klüfte des Buntsandsteins. Im Steinbruch im Heubach- tal(südlich von Röllbach) ziehen Klüfte von 25— 30 cm Weite in ostwestlicher Richtung. In den Steinbrüchen im Kinzig- und Aubachtal haben die oft 10— 20 em weiten Klüfte Nordsüdrichtung.
Vulkanische Gesteine treten nur in geringer Verbreitung an die Oberfläche. Der Quarzporphyr bildet die Hartkoppe bei Obersailauf und tritt auch am Rehberg am Stufenrande an die Oberfläche.
Der Basalt tritt im Vorspessart und im Hoch- spessart als Beilstein und Hoheberg zu Tage. Beilstein


