Aufsatz 
Über Oberflächengestaltung im Spessart
Entstehung
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Er tritt nur in geringer Verbreitung östlich von Schweinheim an die Oberfläche.

Zu beiden Seiten der Aschaff und im oberen Kahltale treten als Oberflächengesteine die Aschaffenburger Körnelgneise auf. Es sind grobkörnige Gesteine, in denen abwechselnd der Quarz und der Feldspat vor- herrschen. Die Zone der Körnelgneise reicht bis zur Linie Kleinostheim, Steinbach, Oberafferbach, Wenighösbach und Eichenberg.

Die Glimmerschieferformation des Spessarts besteht aus glimmerreichen Gneisen und aus Quarzitschiefer. Die glimmerreichen Gneise bestehen bis zu dreiviertel aus Glimmer, sind sehr arm an Feldspat und besitzen eine aus- geprägte Schieferung. An vielen Stellen trifft man mäch- tige bandförmige Einlagerungen von Quarzit. Der Quarzit- schiefer besteht nur aus Quarz und Glimmer. Die Schichten- köpfe der ziemlich steil aufgerichteten Schichten der Glimmerschieferformation bilden nördlich und südlich der Kahl die Oberfläche des Vorspessarts.

Das RKotliegende besteht aus Breccien, Sandsteinen und Schiefertonen, die meist nur loses Material darstellen. Es bildet zwischen Omersbach und Geiselbach im Vor- spessart die Oberfläche und findet sich auch im Bieber- grunde.

Der Zechstein tritt mit seinen drei Abteilungen auf. Der untere besteht aus Zechsteinkonglomerat und Kupfer- letten, der mittlere aus verschieden gefärbten Dolomiten und der obere aus einem bräunlichen, zähen Letten. Der Zech- stein bildet die Oberfläche an der Grenze zwischen Vor- und Hochspessart, dann bei Geiselbach und im Bieber- grunde. Auch einige kleine Randschollen bei Kleinostheim tragen ihn noch.

Dei untere Buntsandstein besteht aus Bröckel- schiefer und aus feinkörnigem Sandstein. Als Bröckel- schiefer werden die rotbraunen, oft grün und weiss ge- fleckten Schiefertone, die nur loses, bröckeliges Material darstellen, bezeichnet. Er ist bis o m machtig. Da er wegen seiner tonigen Beschaffenheit kein Wasser durchlässt, bildet er einen ausgezeichneten Quellenhorzzont. Die meisten Bäche des Spessarts haben da ihren Ursprung. Dieser Quellenhorizont bedingt, im Gegensatz zu anderen Buntsandsteingebieten, den grösseren Wasserreichtum des Spessarts und dadurch auch indirekt die vielfache Zer- stückelung der Oberfläche durch die Gewässer. Dieses Beispiel zeigt besonders die Abhängigkeit der Oberflächen- formen von der Beschaffenheit des Untergrundes. Der fein-