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Do rbericht.
Die Verdeutſchung des erſten und zweiten Buches dieſes plato⸗ niſchen Werkes erſchien als Beilage zu dem Wormſer Programme 1867 und 1868, die des dritten, vierten und fünften geben wir hier, die der funf letzten Bücher mit einem ausführlichen Ideengange des ganzen Werkes erſchien bereits 1857, im Drucke zu Stuttgart bei Metzler.(Daſelbſt erſchien auch 1859 eine Verdeutſchung und ausführ⸗ liche Erklärung der bisher von der gelehrten Welt vernachläſſigten plat. Briefe, die mit dem Staate in genauer Beziehung ſtehen.)
Eine„Einleitung in Plato's Gottesſtaat für Freunde der Akademie“ war die Beilage zum Programm 1858, die Abhandlung „Ueber die urſprüngliche Einheit der plat. Politie“ war die zum Programm 1840.
Die Grundſätze meiner Ueberſetzung behalte ich für einen andren Ort vor.— Ich wollte kein ſidus interpres ſein. Wenn es Plato's großes Ziel war, durch ſeine dialogiſche Darſtellung die Pailoſophie ſeinen Lands⸗ leuten Lldercha verſtändlich zu machen und nebſtdem mehr die Kunſt ſelbſtſtändig zu denken als ein fertiges Denkſyſtem zu geben: ſo beabſichtige ich, ſein Meiſterwerk, einzig in ſeiner Art, wie es Schelling nennt, meinen denkenden Landsleuten allgemein zugänglich zu machen. Daß Plato kein Schwärmer iſt, darüber hat ſchon der nüchterne Denker Kant in ſeiner Kr. d. r. V. S. 372 der Welt die Augen geöffnet.— Unſer Werk handelt nicht bloß vom Staat, ſondern es iſt zugleich, wie Jean Paul ſich ausdrückt,„das große und nie erblaſſende, vom Himmel herab⸗ hängende Gemälde vom tugendhaften Manne.“— Wenn mitunter uns unpraktiſche Anſichten, namentlich in B. IV und V, vorkommen ſo bedenke
man, daß Plato immer Grieche blieb und nur für Griechen, nicht für 1*


