Aufsatz 
Philosophische Gründe für die Unsterblichkeit der menschlichen Seele / Wilhelm Wiegand
Entstehung
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Sokrates. Was ſagſt du nun nach dieſem Satz zu folgendem? Ein unſterbliches Weſen, ſoll das wohl füͤr eine ſolche Spanne Zeit oder für die Ewigkeit gerungen haben?

Glauco. Ich wenigſtens glaube wohl Letzteres, aber was willſt du mit dieſem allgemeinen Satze ſagen? 5=

m Sokrates. Weißt du denn nicht, daß Wäas Seele uhfebhhech iſt und in Ewigkeit nicht vergeht?. Glauco.(Mit ſich Lacendedenzehrhareni. an⸗ ſchauend). Wahrbaftig, ich einmal weiß es noch nicht, und du? Kannſt du denn den Beweis davon liefern?*) nn

Sokrates. Wenn ich mir nicht zuviel zutraue, aber ich Knatbee 4 du kämſe üh Aefen deß er iſt gar nicht ſchwer. 8 Bll un unzut 16 4 219 110 in Glaucon Für mich un hensg drum wöchte ich gerne jenesgar nicht Schwere von dir hören.nen mingnch

Sokrates. Sollſt es hören. mnchinmit ann nmfannn

Glauco. Nur angefangen. iamnnt nn

0 Sokrates. Giebſt du ein Ehwashaen man nhuße und ein mnas was man Uebel neint Anis 12G9utn ilchs

Glauro. Ich wenigſtens. achilahch= lun h.

nen Sokrates. Haſt du denn wurfaug die euwn chidaniber⸗ veiche ich habe ddin n eig e e * Deſe Woris ſind wichtig. Der eiſte haah Unnerblichteit der

Seele bei den Griechen ſoll Phereeydes aus Syros geweſen ſein

(Cic. Tusc. I, 16), welchem aber wohl nicht mit Unrecht dieſer

Ruhm frea⸗ gemach wird. S. Wyuenbachi Vett. philos. sen-

151 Fentias de gtatu amimrum eic.- Sicher iſt, daß ſein Schüler 2 Wothagoras die Unſterblichkeit lehrte, aber wohl nur als Dogma⸗ nd zwar als Heel derun der erſte philoſophiſche Lehrer 4 anden wun watheſe Saen iänened K 1 edi erſte e mit u Keifenfgaficer Begründieng iſt näch Cieeros allsvrücklichem Bir richte(a. a O. Kap. 17D Platozn Plats iſt der nerſté philhde ſophiſche Lehrer erblichkeit, Bei Buuhs orgs ſie, wie faſt alle Aeſafüfhan s nuh dem. nag ef mo⸗ raliſches Dogma, der wirkliche Sokrates unterſchied ſich hierin, wie wanin vielon Dingen, nicht von dem religiöſen Glauben ſeines Volkes uim und azzweifelte ſogar an der Unſterblichkeit Vgl. K. F. Hermann's 2 0 Geſch. Au. Syſt. deraplat. Poile b S. 684 36 Zellers Die: Pbil. d. Gr. Th. II, S.) 57. ng e r n n

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