40
„manns Verdienſte hoch zu ſchätzen; welche man auch nicht in „behöriger Beſtrafung ihrer Jugend reprochiren ſoll. „5) Ein guter Praeceptor und wahrer Philosoph muß „fromm ſein, dieſes macht ihm den göttlichen Segen. Denen „Schülern hingegen iſt banubrſhcen⸗ ihn deriſachen Endausct „warum ſie lernen.
„1) Daß ſie durch dna und oriuaiuse zachtſchaffus
„Chriſten werden.—
„2) Daß ſie ſich prüfen, was ſie nach ihrer Fähigkeit vor „eine profession ergreifen ſollen; es ſei Jura, Theo- „logie, Medicin oder, zein Ulhwachrs lingehib nein Handwerk.. nn⸗
3) Daß die ſtudirende Jugend; den„ Stoff hucr fonſ künf⸗ n„tigen Verwüſtung ihres Glücks und Ehre, nemlich die „Leidenſchaften zu unterdrücken ſuchen ſoll. Als 1) ihre „eigne Einbildung, 2) die Begierden, und 3) das „Tadelhafte in ihrem Wandel. Dagegen die Tugenden „Zeſcheidenheit, Menſchenliebe, Gerechſgeeit Klugheit „und Geduld erlernen. „Zu einer guten Schul wird ferner erfordert die Anſchaf⸗ „fung einer publiquen Bibliothec.. Hiezu wird erfordert „1) Die Wahl auserleſner Bücher durch alle Facultäten. „2) Dieſe anzuſchaffen, wäre bei beſſeren Umſtänden eine „Penſion dazu auszuwerfen, wäre aber dieſes nicht, ſo könnte „man folgendes Mittel ergreifen:.
„1) daß man trachte wohlgewogne Gelehrte an der Hand „zu halten, die ihre Bibliotheken hinein vermachen;
„2) daß man denen competenten ſämmtlicher Rathsbedie⸗ „nung eine Verehrung dahin zumuthe;
„3) daß denen Fremden, welche die Bibliothek ſehen, auf „gute Art beigebracht werde, die Bibliothek mit ihrem „Andenken zu beehren.
„3) Wäre auch zu ſorgen, daß die wisliotet an einem Rieuchen Ort nicht Noth leide.“


