Aufsatz 
Symbolae criticae ad epistolarum quae Platoni vulgo tribuuntur secundam / Wilhelm Wiegand
Entstehung
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manns Verdienſte hoch zu ſchätzen; welche man auch nicht in behöriger Beſtrafung ihrer Jugend reprochiren ſoll. 5) Ein guter Praeceptor und wahrer Philosoph muß fromm ſein, dieſes macht ihm den göttlichen Segen. Denen Schülern hingegen iſt banubrſhcen⸗ ihn deriſachen Endausct warum ſie lernen.

1) Daß ſie durch dna und oriuaiuse zachtſchaffus

Chriſten werden.

2) Daß ſie ſich prüfen, was ſie nach ihrer Fähigkeit vor eine profession ergreifen ſollen; es ſei Jura, Theo- logie, Medicin oder, zein Ulhwachrs lingehib nein Handwerk.. nn⸗

3) Daß die ſtudirende Jugend; den Stoff hucr fonſ künf⸗ ntigen Verwüſtung ihres Glücks und Ehre, nemlich die Leidenſchaften zu unterdrücken ſuchen ſoll. Als 1) ihre eigne Einbildung, 2) die Begierden, und 3) das Tadelhafte in ihrem Wandel. Dagegen die Tugenden Zeſcheidenheit, Menſchenliebe, Gerechſgeeit Klugheit und Geduld erlernen. Zu einer guten Schul wird ferner erfordert die Anſchaf⸗ fung einer publiquen Bibliothec.. Hiezu wird erfordert 1) Die Wahl auserleſner Bücher durch alle Facultäten. 2) Dieſe anzuſchaffen, wäre bei beſſeren Umſtänden eine Penſion dazu auszuwerfen, wäre aber dieſes nicht, ſo könnte man folgendes Mittel ergreifen:.

1) daß man trachte wohlgewogne Gelehrte an der Hand zu halten, die ihre Bibliotheken hinein vermachen;

2) daß man denen competenten ſämmtlicher Rathsbedie⸗ nung eine Verehrung dahin zumuthe;

3) daß denen Fremden, welche die Bibliothek ſehen, auf gute Art beigebracht werde, die Bibliothek mit ihrem Andenken zu beehren.

3) Wäre auch zu ſorgen, daß die wisliotet an einem Rieuchen Ort nicht Noth leide.