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innerung brachte, daß unter deſſen Regierung die hieſige Lehr⸗ anſtalt als deutſches Gymnaſium wieder hergeſtellt wurde.—
Eine weitere außerordentliche Feier der Anſtalt war das im vorjährigen Programm angekündigte 50 jährige Jubiläͤum der vereinigten Gelehrten⸗Schulen von Worms, am 23 Ja⸗ nugr 1854, Eine ausführliche Beſchreibung dieſes Feſtes iſt bereits in der Wormſer Zeitung no 15 erſchienen und in die Darmſtädter Zeitung und andre öffentl. Blätter übergegangen. Für die auswärtigen Intereſſenten unſerer Anſtalt mögen hier nur die im Drucke erſchienenen Feſtgaben genannt werden: 1) Feſtode vom Director, in Muſik geſetzt vom Gymnaſial⸗ Geſanglehrer, Herrn Kunz, in Verbindung mit dem Programm der Schulfeierlichkeit; 2) als Gedaͤchtnißſchrift des feierlichen Tages: Grundriß der Geſchichte der Philoſophie c. nebſt Betrachtungen über die Vergangenheit und Zukunft der Philoſophie, Worms, in Commiſſion bei Daniel Schmidt; 2) Feſtrede des Directors, eine Er⸗ innerung an die Vergangenheit, eine Betrachtung der Gegen⸗ wart und ein Blick auf die Zukunft, in Commiſſion derſelben Buchhandlung; 3) Tafellied von Herrn Gymnaſial⸗Lehrer Dr. Eich; 4) Glückwunſch zur 50 1. Jubelfeier dem Gymnaſium zu Worms in dankbarer Liebe dargebracht von Einem, der ihm früher angehörte(Herrn Dr. Heinrich Künzel, jetzt Lehrer an der Real⸗ und höheren Gewerbſchule zu Darmſtadt). Ich verfehle nicht, den Freunden und früheren Schülern für die bei dieſer Gelegenheit unſerer Anſtalt ausgedrückten Geſinnungen hier öffentlich den wärmſten Dank auszuſprechen.
11) Unter den hiſtor. Documenten der alten Stadt Worms findet ſich u. a. ein Reformplan hei Wiedererbauung der Stadt, 1690, von dem damaligen„Städtmeiſter“ Seidenbänner, mit dem Motto;„Herr Jeſu gib du Rath und That, daß dieſe Arbeit wohl gerath.“ Der Plan beginnt mit folgenden Wor⸗ ten:„Nachdem es durch die allergerechteſte Strafe des lange „genug langmüthigen Gottes dahin gekommen, daß dieſe uralte „Stadt Worms mit ihren geiſtlichen und weltl. Gehäuden durch


