Aufsatz 
Weiteres Bruchstück aus dem Wegweiser zur Wissenschaft und zum Studium der Hochschule : ueber die Mathematik / Wilhelm Wiegand
Entstehung
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Leben Jeſu. 2 St. Hr. Pfarrgehilfe Bennighof. b. Katholiſche: Einleitung und erſtes Haupt⸗ ſtück ausführlich, das 4te Hauptſtück überſichtlich, insbeſondere Erklärung des Bußſacramentes und der hl. Meſſe nach dem Diöceſan⸗Katechismus, Geſchichte des N. T., Leiden, Tod, Auferſtehung und Himmelfahrt des Herrn, Geſchichte der Apoſtel und der erſten Lheſtene rmehnden Ande die Geſchichte des A. T. nach J. Hepp. 2 St. Hr. Pfarrer Reuß. lam 19

II. Deutſch. Feſtere Begründung der Lehre vom einfachen Saße, vom auſammengeſeßten Satze, von der Verbindung der Sätze, von der Verkürzung der Sätze, von der Wort⸗ und Satzfolge, Lehre von der Periode, Satzzeichenlehre, monatlich zwei kleine Stylübungen. 2 St. Hr. Dr. Höbel.

III. Griechiſch. a. Grammatik nach Buttmann, in Obertertia: Einübung des gan⸗ zen etymologiſchen Theiles, einſchließlich der verba auf 2 und der hauptſächlichſten verba irregu- laria; in Untertertia: die Declinationen der Nomina, das Adjectivum und ſeine Comparation, die Zahl⸗ und Fürwörter, verba barytona; b. Lectüre in den entſprechenden lbſchnitten aus dem erſten Curſus von Jacobs Elementarbuch! 4 St. Hr. Dr. Höbel.

IV. Latein. a. Grammatik nach Schulz und Zumpt, in Untertertia Behandlung der ganzen Syntax im Zuſammenhange, in der Obertertia hauptſächlich Einübung des etymologiſchen Theils und der Hauptregeln der Syntax; b. Lectüre in Ellendt's Materialien, ſo daß die von der Ober⸗III in's Deutſche übertragenen Abſchnitte von der Unter⸗III nachüberſetzt werden, und dieſe außerdem noch eine Stunde wöchentlich mit Leetüre in Ellendus rateinnſchem Leſes chs beichaftiät werd. 8 St. Hr. Dr. Höbel.

V. Franzöſiſ he a. Gram matik nagh Hirzel: feßers Begründung des bereits Geleri

ten in Deelination und Conjugation; Soyntar des Artikels, Haupt⸗, Bei⸗, Zahl⸗ und Fürworts; alle 14 Tage ein ſchriftliches Exercitium pr. loco, nebſt zahlreichen mündlichen Uebungen im Ueber⸗ ſetzen aus dem Deutſchen in's Franzöſiſche auf der Grundlage von häuslichen ſchriftlichen Ueber⸗ ſetzungen, nebſt Retroverſi⸗ onen; b. Leeküse nach khihs ftanzöſ ſchen eſeſehe für Gymnaſih ien. 2. St. Hr. Roßmann. VI. Mathematik. a. Arithm etik: die Proportzonen, die entgegengeſeßten Größen, die Buchſtabenrechnung und Rechnung mit Potenzen, Wurzelextraction, Gleichungen vom erſten Grade; b. Geometrie: Die Lehre von der Aehnlichkeit und Gleichheit der Dreſegke Deechmning des Flächen⸗ inhalts gradliniger Figuren. 3 St. Hr. Klein.

VII. Geographie und Geſchichte: Die allgemeine Geographie, Aſien, Afrika, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Frankreich, britiſches Reich nach Zachariäa's Lertuch von S. 1 151. Geſchichte des Mittelalters. 3 St. Hr. Dr. Zimmermann.

VIII. Naturkunde: Im Sommer Botanik, im Winter Zoologie. 2 St. Hr. Dr. Schödler.

IX. Freihandzeichnen großer Köpfe, Figuren und Landſchaften nach Vorlegeblättern und nach Gyps, Tuſchen und Malen Modelliren nach Gyps, Ausſtechen in weißer Kreide. 2 St. Hr. Hoffmann. 1*

X. Geſang und Turnen(ſ. oben). nan 2 4 RDIA o, 1.

b. Real⸗Tertia.

I. Religionslehre aller Confeſſionen combinirt mit Gymnaſial⸗Tertia.

II. Franzöſiſch. a. Grammatik nach Hirzel: die unregelmäßigen, unperſönlichen und thatloſen Zeitwörter, Wiederholung des Wichtigſten aus den vorhergehenden Abſchnitten und Einiges über den Gebrauch der Zeiten des Indicativ; b. Ueberſetzung aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche: