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4 tiſchen Inhaltes und als ſolche zunächſt geeignet waren, die Prüfung der verſchiedenen Klaſſen angemeſſen zu eröffnen und zu ſchließen. Die Ubung des mündlichen Vortrags blieb dabei während der Schulzeit nicht vernachläſſigt.
Mag dieſe Abneigung gegen Oſtentation in kritiſchen Momenten unſerer Anſtalt mit Schuld geweſen ſeyn, daß ſie weniger ſchien, als ſie war; aber dennoch hat jenes Ver⸗ fahren in zu vielfacher Beziehung ſich bewährt, als daß es vorderhand aufgegeben zu werden verdiente, eben weil es auf dem Grunde der Wahrheit fußt. Dieſen darf die Schule niemals, am allerwenigſten aber in unſerer beſonders für ſie kritiſchen Zeit ver⸗ laſſen, wenn ſie eben ihren Selbſtwerth nicht aufgeben und allen Schickſalen der Philo⸗ dorie verfallen will.
Dem gemäß wird auch dieſes Jahr, obwol unſere Anſtalt jetzt reicher da ſteht, die Abhaltung der öffentlichen Prüfung meiſt in einem möglichſt treuen Abbilde des übrigen Schullebens beabſichtigt, ſo zwar, daß im Allgemeinen die weſentlichſten Gegenſtände jeder Klaſſe examinirt werden.
Übrigens ſoll mit obiger Bemerkung den mehrfach an mich ergangenen Wünſchen um Wiedereinführung der von meinem Vorvorgänger nicht ohne Gründe abgeſchafften Prämien⸗ Vertheilung ꝛc. keine, am wenigſten eine unbedingt abſchlägige Antwort gegeben ſein. Es ſoll dieſer Gegenſtand, ſobald die übrigen Verhältniſſe der regenerirten Anſtalt ſich conſo⸗ lidirt haben, in die geeignete Erwägung gezogen werden, nach dem allgemeinen Grund⸗ ſatze: Von allem Wünſchenswerthen erſt das Nöthigſte, Weſentlichſte.
Die Ordnung der Prüfung ſelbſt wird folgende ſein.
Prüfung der VIa, den 15. September, von 8— 12 Uhr.
Eröffnung durch einen Vortrag des Secundaners Joh. Artz: Daß nur die Re⸗ ligion den Menſchen zur wahren Größe erhebt, nach Ammon,— ſowie durch Recitation des Sertaners Friedrich: Gebet der Jugend, von einem Ungen.
Latein: Seipp. Geographie: Müller. Deutſch: Seipp. Franzöſiſch: Pfaff. Mathematik: Müller.
Recitationen: Borheimer: Der Rhein, von Krummacher; Richmond: Der brave Mann, von einem Ungen.; Sieben: Der Apfel, Parabel von Krumma⸗ cher; M. Schmitt: Die drei Blümchen, von Pfeffelz Diehl: Laß Jedem das
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