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Ausschluss der seltneren Ausnahmen, aber einschliesslich der gebräuchlichsten unregel- mässigen Zeitwörter.— Kenntniss der elementarsten Regeln der Syntax, soweit sich dieselben in dem ersten Kursus der gebräuchlichsten Lehrbücher(LZimmermann Plate etc.) finden.— Hinlänglicher Vokabelvorrath und Uebung um jedes leichtere erealonde der historische Stück nach vorhergehender Vorbereitung richtig und geläufig überset
zu können. 2 herdslaon
Geographie. Allgemeine Kenntniss der Erde als mathematischen Körpers Grössenverhältnisse, Bewegung derselben, Vertheilung von Wasser und Land auf der Erdkugel. Die oro- und hydrographischen Verhältnisse derselben im Allgemeinen und diejenigen besonders von Deutschland. Die politische Geographie von Deutschland Preussen mehr speziell. 3
Geschichte. Bekanntschaft mit den bedeutendsten Persönlichkeiten, und im An- schluss daran den Hauptthatsachen der allgemeinen Geschichte; Wezſellerd Kenntniss der Geschichte der Griechen und Römer, sowie der Deutschen im Mittelalter
Naturgeschichte. Kennzeichen der drei Naturreiche. Kenntniss der wesent- lichen Merkmale der Thier- und Pflanzenklassen. Ordnungen der Säugethiere Võ 1 und Insekten. 5. e
Mathematik. Geläufigkeit im Rechnen mit ganzen und gebrochenen positiven und negativen Zahlen, in der Buchstaben-Rechnung, in dem Rechnen mit Pelenee mit positiven, ganzen Exponenten, im Ausziehen der Quadratwurzel, im Auflösen von Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehren Unbekannten.
Uebung in der sogenannten kaufmännischen Arithmetik: einfachen und zusammen- gesetzten Proportions-, Mischungs-, Theilungsrechnung, in der Lösung anderer Aufgaben des praktischen Lebens durch Anwendung von Gleichungen, namentlich Proportionen oder mittels Schlusses über die Einheit. ¹
Aus der Planimetrie die Lehre von der Kongruenz und Gleichheit der Figuren sowie deren Anwendung auf Kreislehre und mit den dazu gehörigen Beweisen. Uebun 1 in der Auflösung leichterer Konstruktionsaufgaben aus diesen Gebieten. 5
Die Aufgaben des Unterrichts für das bevorstehende Schuljahr sind
im Deutsechen: Lektüre im Lesebuche von Hopf und Paulsiek, sowie einzelner klassischen Dichtungen, Aufsätze im Anschluss an die deutsche Lektüre und den im Geschichtsunterricht behandelten Stoff, Disponirübungen.— Vorträge.
Im Französischen: Plötz Schulgrammatik, Lection 39 bis zu Ende, Diktate— Lektüre in der Chrestomathie von Plötz— alle 14 Tage ein exercice.
Im Englischen: Plate Grammatik, zweite Stufe, Diktate— Lektüre in der Chrestomathie von Süpfle— alle 14 Tage ein exercice.


