V. A. 2 St. Fortsetzung der Schönschreib-Uebungen, Taktschreiben; das griechische Alphabet.
Derselbe.
V. B. 2 St. Wie in Cöt. A. Derselbe.
2. Zeichnen.
VI. A. 2 St. Uebungen im Zeichnen einfacher gerad- und krummliniger Figuren auf Grundlage der geome- trischen Formenlehre. Zusammenstellung von Blatt-, Knospen-, Blüten- und Rankenformen zu Rosetten, Bordüren, Füllungen und Dessins, an der Schultafel in grossem Massstabe entworfen und vorgezeichnet; leicht schattierte Ornamente.
VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cötus A.
V. A. 2 St. Gefässformen, freie und symmetrische Ornamente verschiedener Stile nach Vorzeichnungen an der Schultafel; schattierte Ornamente.
V. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie Cötus A.
IV. A. 2 St. Die Proportionen des menschlichen Kopfes sowie die Anatomie desselben, in grossem Massstabe an der Schultafel vorgezeichnet; die Lehre von der Beleuchtung der Körper, Ornamente verschiedener Stile. Köpfe und Teile des menschlichen Körpers, teils in Umrissen, teils schattiert.
IV. B. 2 St.
Selecta. 2 St. Fortsetzung und Erweiterung der in Quarta begonnenen Uebungen; schwerere Schattier- übungen, Ornamente, Landschaften, Köpfe und Figuren; antike Gipsmodelle; Situationszeichnen;
Perspektive. Kreutzer, Zeichenlehrer.
Dasselbe Pensum wie in Cötus A.
3. Singen.
VI. A. und B. 2 St. Das Notwendigste aus der all-
Zemeinen Musiklehre; melodische, rhythmische und
ynamische Uehanxdn, ein- und zweistimmige Volks- lieder. Eine Anzahl Choräle. Schmitt.
V. A. und B. 1 St. Die verschiedenen Tonleitern; Gehör- und Treffübungen, ein- und mehrstimmige Volkslieder; dieselben Choräle wie in Sexta.
Derselbe.
Allgemeiner Chor. 2 St. Verschiedene kleinere und Fröasere Chöre für gemischten Chor. Mit dem ànnerchor wurde ausser kleineren Sachen im Winter gesungen„Antigone“ von Mendelssohn- Bartholdy und„Preis der Wahrheit“ von Wüllner.
. Derselbe.
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4. Turnen.
VI. A. und B. 2 St. 3 a) Freiübungen: Leichtere Freiübungen auf und von der Stelle. Ordnungsübungen; Turnspiele.
V. A. und B. 2 St. a) Freiübungen: Wie in VI. Es kamen hinzu Holz- stabübungen; Reigen; Turnspiele. b) Geräte- und Gerüstübungen: Klettertaue; wag- rechte Leiter; Sprunggestell.
IV. A. und B. 2 St. a) Freiübungen: Die Frei- und Ordnungsübungen wurden erweitert. Reigen; Turnspiele. b) Geräteübungen: Wie in V. Dazu kamen: Kletter- gerüst; Reck; senkrechte und schräge Leiter.
IIIb. C. A. und B. 2 St. a) Freiübungen: Wie in IV. Reigen und Turnspiele wurden erweitert.. b) Geräteübungen: Wie in IV. Bock; Sturmbrett.
IIIa. C. A. u. B. 2 St.. a) Freiübungen: Wie in IIIb. Ringen, Hantel- übungen. b) Geräteübungen: Wie in III b. Neu dazu: Barren, Streckschaukel..
IIb. 2 St..
a) Freiübungen: Schwierigere Freiübungen und reigenartige(taktogymnastische) Ordnungsübun- gen. Die Hantelübungen wurden erweitert.
b) Geräteübungen: Immer stufenweise fortschrei- tende, schwierigere Geräte- und Gerüstübungen an allen bis jetzt vorgenommenen Turnapparaten. Neu dazu: Pferd, Tiefsprung.
IIa. 2 St. a) Freiübungen: Wie in IIb. Erweitert. b) Geräteübungen: Wie in II b. Erweitert.
Es kamen dazu:
Ib. A. u. B. 3 St.(1 komb. und je 1 für jeden Cötus).
a) Freiübungen: Zusammengesetzte(Gruppen-) Frei- und Ordnungsübungen. Diskuswerfenä.
b) Geräteübungen: Zusammengesetzte, schwierigere Gerät- und Gerüstübungen. Neu dazu: Sprung- kasten.
Ia. 2 St.
a) Freiübungen: Dasselbe Pensum wie Ib. Dazu Exerzierübungen in Abteilungen, Zügen und Riegen.
b) Geräteübungen: Dasselbe Pensum wie Ib.
Gymnasiasten-Turnverein.
An Dienstag und Freitag Abenden von 6—7 Uhr wurden im„Gymnasiasten-Turnverein“(am 16. Oktober 1881 Zegrhndet) dem circa 40 Schüler der Ober-Tertia,
ecunda und Prima angehörten, Geräte-, Gerüst- und
Fechtübungen vorgenommen. Güll.


