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anstalten Unterweisung in der Hygiene unter Benutzung geeigneten Unterrichtsmaterials
erteilt wird.. 15. Aug ust 1900. Königl. Prov.-Schulkollegium teilt einen Ministerialerlass mit
betreffs Teilnahme der Lehrer an der allgemeinen Volkszählung.
21. September 1900. Königl. Prov.-Schulkollegium überweist zwei Exemplare der Festschrift„Johann Gutenberg und die Erfindung der Buchdruckerkunst“ zur Verteilung an Schüler der Anstalt.
12 Oktober 1900. Königl. Prov.-Schulkollegium empfiehlt die Anschaffung der im Verlage der Buchhandlung von Gustav Fock in Leipzig erschienenen Werke:„Die Gesund- heitslehre“ und„das Schulbaus und das Unterrichtswesen vom hygienischen Standpunkte für Arzte, Lehrer, Verwaltungsbeamte und Architekten“.
24. Dezember 1900. Königl. Prov.-Schulkollegium übersendet Allerhöchsten Erlass betreffs der Festfeier am 18. Januar zum zweihundertjährigen Jubiläum des Königreichs Preussen.
9. Januar 1901. Königl. Prov.-Schulkollegium teilt den Ministerialerlass mit, wonach für den Nachweis der Reife zur Versetzung nach Obersekunda an neunstufigen Anstalten die Abschlussprüfung in Wegfall kommt.
19. Januar 1901. Königl. Prov.-Schulkollegium genehmigt die Zulassung der ange- meldeten Abiturienten zur Reifeprüfung.
4. Februar 1901. Königl. Prov.-Schulkollegium übersendet im Auftrage des Herrn Ministers die Entwürfe für die neuen allgemeinen Lehrpläne der höheren Schulen.
IV. Chronik der Schule.
Das Schuljahr begann Montag, den 10. April 1900 und schliesst Donnerstag, den 28. März 1901.
Der Tod des sel. Direktors, Herrn Dr. M. Hirsch, machte eine Vertretung nötig. Mit dieser wurde der Unterzeichnete vom Königl. Provinzial-Schulkollegium zu Cassel beauf- tragt, während Herr Professor Dr. Sulzbach vom Schulrat der Anstalt mit der Leitung und Überwachung des hebräischen und des Religionsunterrichts betraut wurde.
Das Königl. Prov.-Schulkollegium verehrte unterm 9. April der Lehrerin, Frau Prestel, anlässlich ihres Abgangs von der Schule, über den bereits im vorjährigen Schulbericht Mitteilung gemacht wurde, in Anerkennung ihres langjährigen, verdienstvollen Wirkens an unserer Schule das Bildnis Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin.
Am 8. Mai veranstaltete die Schule in ihrer Aula eine Trauerfeier um den heim- gegangenen Direktor, zu welcher die gesamte Verwaltung der Synagogen-Gemeinde Israel. Religionsgesellschaft und die Familie des Verstorbenen eingeladen waren. Die Gedächtnisrede (S. S. 3— 15) hielt Herr Oberlehrer Weyl.


