Aufsatz 
Friedrich Zimmermann. Eine Skizze seines Lebens und Wirkens
Entstehung
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Deutsch, 3 St., Germann: Obersicht über die deutsche Litteratur von Opitz bis Herder nach Kluges Geschichte der deutschen National-Litteratur§§ 35 50. Klopstock, die Dichter des Göttinger Dichterbundes und Lessing wurden ausführlich durchgenommen. Gelesen wurden ausgewählte Oden von Klopstock, Lessings Minna von Barnhelm, Nathan der Weise, Wie die Alten den Tod gebildet, sowie ausgewählte Abschnitte aus Schillers historischen Arbeiten. 7 Aufsätze: 1. Charakter des Just in Lessings Minna von Barnhelm. 2. Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und das Erhabene in den Staub zu ziehen(Chrie). 3. Schilde- rung der A7hoc»(nach Il. D. 4. Gedankengang und Inhalt von Klopstocks Ode «Der Zürchersee». 5. Welche Verdienste hat sich Lessing durch seinen Kampf gegen Gottsched erworben? 6. Wie begründet Lessing seine Ansicht, dass die Alten den Tod nicht als Gerippe dargestellt haben? 7. Charakter des Achilles(nach Il. IX, 308 429).

Latein, 8 St., Curschmann: Lektüre I.: M. Tullii Ciceronis accus. in Verrem liber quartus, oratio pro Tito Annio Milone, or. pro Ligario, nach der Ausgabe der orationes selectae ed. O. Heine und F. A. Eckstein. II.: Q. Horatii Flacci carminum lib. I, II, III, IV mit Auswahl. Schriftliche Arbeiten: Wöchentlich wurde im freiesten Anschluss an die Lektüre, häufig nach deutschen Originaltexten, die stilistischer Bedürfnisse wegen auch manchmal in- haltlich von der Lektüre abwichen, ein Exercitium in der Schule geschrieben mit dem stets festgehaltenen Zwecke, sowohl phraseologisch als auch periodologisch die Schüler an den Unter- schied des deutschen und lateinischen Idioms zu gewöhnen. Neben grammatischen Repetitionen wurden die wichtigeren Regeln der Stilistik durchgenommen. Empfohlen wurde den Schülern die lat. Stilistik für die oberen Gymnasialklassen von E. Berger, die Anleitung zum lat. Auf- satz von C. Capelle und der Handweiser der lat. Rechtschreibung(Auszug aus dem Hülfsbüchlein für lat. Rechtschreibung von W. Brambach).

Griechisch, 6 St.: a) Im Sommer Curschmann: Lysiae orationes, 1. zοτα Æpaτοο˙dενοοε, 2. ör2g 1o5 Aobvätoo, 3. 2r3, rOy GtrokCGv, 4. pL roo od. Homeri IliasVI. Im Anschluss an die Lektüre mündliche und schriftliche Wiederholungen und Erweiterungen der Syntax. b) Im Winter Bender: Platon, Apologie des Sokrates und Kriton. Hom. II. VI, VIII, IX, X XII.

Französisch, 2 St., Thylmann: Gelesen: Racine, Phèdre. Kurzgefasste Grammatik von Plötz: Abschnitt VIIIX. 12 Exercitien.

Geschichte, 3 St., Bender: Geschichte des Mittelalters: bis zum Beginn der Reformation in Deutschland, im Anschluss an Herbst, histor. Hülfsbuch II.

Mathematik, 4 St., Münch: Arithmetik: Quadratische Gleichungen; arithmetische und geometrische Reihen. Geometrie: Berechnung und Konstruktion des Dreiecks aus drei gegebenen Stücken; Anwendungen.

Physik, 2 St., Münch: Mechanik der festen und flüssigen Körper.

Hebräisch(fakultativ), 2 St., kombiniert mit Ib H, Trümpert: siehe S. 14.

Englisch(fakultativ), 2 St., kombiniert mit lIa O, Thylmann: siehe Oster-Ober- prima S. 4.

Freihandzeichnen(fakultativ), siehe unten S. 21.

Gesang, siehe unten S. 21.

Turnen, siehe unten S. 22.