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Namen und der Lage des Platzes ausführlicher zu reden, über⸗ laſſe ich den Ortsbeſchreibern, ich aber kehre zu meiner Auf⸗ gabe zurück(ſ. Anm. 2). Als dort ſämmtliche Großen und, um mich ſo auszudrücken, Kraft und Kern des Reiches zuſammen⸗ gekommen waren, ſchlugen ſie diesſeit und jenſeit des Rheines ihr Lager auf. Da der Fluß Gallien von Ger⸗ manien trennt, verſammelten ſich auf der deutſchen Seite die Sachſen mit den angrenzenden Slaven, die Oſt⸗ franken, die Noriker(Bayern) und die Alamannen(Schwa⸗ ben): auf Galliens Seite aber die jenſeitigen Franken, die Ripuarier(Nieder⸗Lothringer) und die(Ober⸗) Loth⸗ ringer(V. 805— 819). Es handelt ſich um das Höchſte, Zweifel und Ungewißheit herrſcht über die Wahl; zwiſchen Furcht und Hoffnung ſchwankend erforſchen hier die Verwandten mit⸗ einander, dort die Befreundeten unter ſich lange gegenſeitig ihre Wünſche. Denn über keine geringe Angelegenheit ſollte Rath gepflogen werden, ſondern über eine ſolche vielmehr, die, wenn ſie nicht mit größtem Eifer in der Gluth des Herzens reifte, den ganzen Körper des Reichs zuletzt zu Grunde richten mußte; nach dem Sprüchwort: Heilſam iſt's, wenn der Mund die Speiſe wohl kaut, roh genoſſen erzeugt ſie Gefahr; und wie man ſagt: Faſſe feſt das Heilmittel in's Auge und ſorge vorſichtig dafür. Indem man in ſolcher Weiſe lange darum ſtritt, wer herrſchen ſollte und den Einen das zu jugendliche, den Andern das allzu ſehr vorgerückte Alter, Dieſen der Mangel an erprobter Tüch⸗ tigkeit, Andere offenkundiger Hochmuth ausſchloß, wurden aus Vielen Wenige erwählt und von den Wenigen zuletzt beſonders zwei ausgeſondert(V. 824 f.), bei welchen endlich das Zünglein der Waage, von den angeſehenſten Männern mit äußerſter Gewiſſenhaftigkeit gehalten, im Gleich⸗ gewicht ruhte(V. 836 f.) Zwei Kuno(Konrad nennt er ihn erſt nach der Wahl) waren es, von denen der Eine wegen ſeines höheren Alters der ältere, der Andere der jüngere Kuno genannt wurde, beide zu den Edelſten im deutſchen Fran⸗


