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was dem Vaterlande frommt. Mit voller Bewußtheit und be⸗ reiter Anerkennung des Schatzes, den die Heroen unſrer Dich⸗ tung in ihrem Weltbürgerſinn aus den reichen Geiſtesadern aller Bölker gewonnen und durch eignes Genie mit dem Stempel deutſchen Geiſtes geſchmückt haben, tritt er der Richtung der⸗ ſelben auf das Weltbürgerliche, die, Raum gewinnend, bei klei⸗ neren Geiſtern zu Geſinnungsloſigkeit und verdammlicher Gleich⸗ gültigkeit gegen vaterländiſche Intereſſen führen muß, mit ſcharfem Ruf entgegen und ſchart um ſich Alle, die über dem köſtlichen Beſitz eines idealen Vaterlandes, eines Vaterlandes freier Bil⸗ dung, in welchem deutſcher Geiſt durch die Helden dreier Jahr⸗ hunderte, und beſonders des letzten, als vollberechtigtſter Bürger heimiſch geworden iſt, die heiligen Anſprüche nicht vergeſſen haben, welche das irdiſche Vaterland an alle ſeine Söhne und an die begabteſten zumeiſt zu machen berechtigt iſt; und mit Verehrung den Häuptern der romantiſchen Schule ſich anſchließend, in raſtloſem Mühen mit ihnen den Dornenwall durchhauend und begeiſtert dem keuſchen Dienſte Dornröschens, das jene mit heißem Kuße aus vierhundertjährigem Schlummer erweckt haben, als der edelſte ihrer Ritter ſich weihend, folgt er doch nicht den Irrgängen, auf welche jene ſtolz⸗demüthigen, in un⸗ klaren Gefühlen ſchwelgenden Führer die ſchlichte, durch ihre Natürlichkeit reizende Geſtalt des deutſchen Mädchens durch ſüd⸗ ländiſchen Putz und Flitter bis zur Unkenntlichkeit entſtellten, ſondern führt ſie zurück zu den lieben Heimathauen und er⸗ weckt in ihrem Herzen wieder mit der Liebe zum Vaterlande die Begeiſterung für die Gegenwart deſſelben und ihre heiligen Aufgaben. So eroberte er der Poeſie wieder eines ihrer er⸗ habenſten Rechte, dem Vaterlande zu dienen, und machte die zu Schanden, welche auf dem mißverſtandenen Worte Goethe's („politiſch Lied ein garſtig Lied“) fußend, die Dichtung aus⸗ ſchließen wollten von dem belebenden Pulsſchlag vaterländiſcher Geſinnung.
Iſt es nun heiligſte Verpflichtung und ſchönſtes Recht der


