Aufsatz 
Einige Sätze über die Raumcurve 3. Ordnung und die abwickelbare Fläche 3. Classe
Entstehung
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er bis zum Winter 1863 in einem Privatbaugeschäft in Mainz beschäftigt war. Nachdem er den theoretischen Theil der Staatsprüfung bestanden hatte, machte er den vorgeschriebenen prac- tischen Cursus an Grossherzoglichem Kreisbauamt Mainz von Ostern 1863 bis Ostern 1864- Hierauf bestand er den practischen Theil der Staatsprüfung im Frühjahr 1864 und kehrte in seine Privatstellung nach Mainz zurück, in welcher er nach einer kurzen Unterbrechung im Frühjahr 1865, wo er an der badischen Odenwaldbahn beschäftigt war, bis Anfang 1867 verblieb, Bis Herbst 1867 arbeitete er dann bei Grossherzoglichem Geheimen Oberbaurath Dr. Müller in Darmstadt an den Plänen für ein Zellengefängniss; von da bis Anfang 1869 war er an Gross- herzoglichem Kreisbauamt Alzey verwendet.

7. Im letzten Sommer wurde unser Realschulgebäude durch Aufführung eines dritten Stock- _ werks vergrössert. Der hiesige Stadtrath bot bereitwilligst die erforderlichen Mittel zu dem pro- jectirten Neubau, welcher von unserem nunmehrigen Collegen Walloth geleitet wurde. Am 4. Januar 1. J. wurden die freundlichen Räume des dritten Stockwerks von unserer Schule be- zogen, und wir unterlassen es nicht, der Sorgfalt zu gedenken. mit welcher Herr Christoph Kantz aus Alzey unseren neuen Zeichen- und Prüfungssaal ausgemalt hat,

8. Für die in Folgendem verzeichneten Geschenke, welche unserer Anstalt im letzten Schuljahre zu Theil wurden und in welchen wir aufrichtigste Beweise freundlicher Gesinnung für unsere Anstalt erkernen mussten, sagen wir unseren verbindlichsten Dank.

Von Grossherzogl. Oberstudien-Direetion wurden geschenkt: Notizblatt des Vereins für Erdkunde etc. zu Darmstadt'und des mittelrheinischen geologischen Vereins, herausg. von Ewald, Jahrg. 1868, Nro. 7384. Rudolph Ludwig, Versuch einer Statistik des Grossh. Hessen auf Grundlage der Bodenbeschaffenheit(1.7. Bogen).

: Ven Grossherzogl. Oberstudienrath Prof. Dr. Wagner in Darmstadt: Dr. L. Wiese, Verordnungen und Gesetze für die höheren Schulen in Preussen. Erste Abtheilung: Die Schule. Zweite Abtheilung: Das Lehramt und die Lehrer. Berlin, Wiegandt und Grieben. Dr. Gottfried Eckertz, Hülfsbuch für den Unterricht in der deutschen Geschichte. Mainz, 1868. Dr. Hermann Masius, Deutsches Lesebuch für höhere Unterrichtsanstalten, 2. Theil.

Von Herrn Mühlenbesitzer Friedrich Anhäusser in Alzey: ein Teichhuhn(Roth- blässchen).

Von Herrn Lehrer Birkenhauer in Alzey:.eine Schnepfe und ein Grünspecht.

Von Herrn Zahnarzt Dr. Emmerling in Worms: Süe,.rsen, die Pflege der Zähne.

Von Herrn Advocat-Anwalt Dr. Finger in Alzey: einige Mineralien.

Von Herrn Ingenieur Graf in Alzey: einige Stücke Galmei.

Von Herrn Gymnasiallehrer Dr. R. Haupt in Eutin: Mineralien aug dem Gebiet des Vo- gelsbergs. i

Von Herrn Ph. H. Koch in Alzey: ein sehr werthvoller Destillirapparat von Kupfer mit Liebigschem Kühler,_

Von Frau Elise Klein, geb. Preetorius in Alzey: eine Kokusnuss.

Von Herrn Pfandmeister Klippstein in Alzey: ein Käuzchen.

Von Herrn Bauunternehmer Georg Mayer in Alzey: ein Salamander in Spiritus und mehrere Petrefacten. Ausserdem: Ungewitter, Vorlegeblätter für Ziegel- und Steinarbeiten und Ludwigs geologische Uebersichtskarte von Deutschland.