Aufsatz 
Kritische Beiträge zur Erklärung der griechischen Tragiker / von A. Weidner
Entstehung
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möglich, wenn Tovatzbe und damit die Warnung nicht vor den Frauen überhaupt, sondern vor der Antigone bestehen pleibt. V. 679680 könnten fehlen, und fällt der eine Vers, so mnuss auch der andere fallen. Aber diese Verse darum; weil sie fehlen könnten, zu streichen, dazu liegt doch keine Veranlassung vor. Wie treéfflich ist der Gedanke: lieber vor einem Manne als vor einem Weibe sich beugen und ihm die Herrschaft überlassen (dies ist ⁊νπαμααεεν), denn xο³μι und ν ⁸ist bereits in den Augen des Kreon dasselbe. Das sicht nicht wie Fälschung aus!. Auch der Schluss selbst: und. die Welt hat dann wenigstens nicht die Freude, uns Weiber sklaven zu nennen», ist kräftig und der: erregten Denkweise des Kreon angemessen. Und in diesem Schlussgedanken ist ebenso allein der Pluralis 7ovotsν wie V. 678 der Singularis †oνανα angemessen. Die Kriterien der Echt- heit überwiegen also. Nur das eine ist anstössig, dass kurz nach einander dasselbe Wort gebraucht ist, zuerst 7οπνι, dann 7οss und jedesmal in derselben Bezichung. Dies ist eine Schwäche, die wir dem Sophokles nicht zutrauen dürfen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass 1ovαρνν ⁷οονεαςπα erklärende Glosse eines kräftigen Schmähworts ist. Ich vermute, da auch das doppelte xy sich als Lückenbüsser Präzonkiort, dass der ursprüng- liche Text lautete: 105,, b barro, Jvurdes ar,Dged Fv. Doch wird derselbe Gedanke erreicht, wenn man mit leich- terer Anderung schreibt: 10 X ³ν 1ο ννυηιι‿ ουνμυινεςα τσάα⁴αροωέρμμ˙ν ⁴ιe Vgl. ARISToPII. THIEs. 136: 05dc Tvwts; tic xar,*; ris 1 robn; Und es ist die Wirkung des Ausdrucks noch viel grösser, wenn er den Weibling nicht bloss von Männern, sondern selbst von den Weibern verachtet darstellt. Das Wort 7övws ist vielleicht auch herzustellen bei KscI. AG. 1625: 7övt, 35 OD Jzovrae r b, /1 H.GO,(Cod.»ον) 0120,Dc 1SVI, avObꝓ 0ndr ue 2vòε rA1? 5 6052A5 9600;.

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