Aufsatz 
Über die geometrischen Örter der Spitze eines Dreiecks von konstanter Grundlinie unter verschiedenen Bedingungen / von Carl Weidenmüller
Entstehung
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Oberſt von Marſchall, wofür ich demſelben den verbindlichſten Dank hiermit auch öffentlich auszuſprechen mich gedrungen fühle, das Arrangement getroffen, daß vom 11. Juni ab die Schwimmanſtalt des Regiments in den Nachmittagsſtunden von 68 Uhr gegen eine geringe Vergütung für die Inſtruirenden den Schülern des Gymnaſiums zur Benutzung frei ſtand. Schwimmunterricht erhielten 37 Schüler, 74 andere betheiligten ſich außerdem am Schwimmen oder Baden.

Die Kirchenordnung war dieſelbe wie im vorigen Jahre. Bei dem Gottesdienſte am Frohn⸗ leichnamsfeſte und bei der in jedem Quartal zweimal ſtattgehabten Beichte der kathol. Schüler leiſtete wie früher Herr Seminarlehrer Auth und außerdem der Herr Realſchullehrer Koch bereitwillig Aushülfe, wofür ich denſelben im Namen der Anſtalt den verdienten Dank ausdrücke.

B. Chronif. a) Perſonalnachrichten.

1. Durch Reſkript des Königl. Adminiſtrators von Kurheſſen d. d. 30. März 1867, mitgetheilt durch Beſchluß der Königl. Adminiſtration, Abth. des Innern, vom nämlichen Tage zu Nr. 3840, wurde der Hülfslehrer Dr. Carl Uth in gleicher Eigenſchaft an das Gymnaſium zu Caſſel verſetzt. Ungern ſah die hieſige Anſtalt ihn ſcheiden, an der er ſeit Michaelis 1863 zuerſt ſein Probejahr abgehalten und demnächſt als beauftragter Lehrer und während des letzten Jahres als Hülfslehrer pflichttreu und erfolgreich gewirkt hatte.

2. Durch gleichzeitiges Reſkript derſelben h. Behörde wurde der Hülfslehrer am Gymnaſium zu Hanau Dr. Carl Weidenmüller in gleicher Eigenſchaft dem hieſigen Gymnaſium zugewieſen.

Carl Weidenmüller, geboren am 23. Auguſt 1843 zu Kaſſel, erhielt ſeine Gymnaſialbildung auf dem Gymnaſium zu Fulda. Von Oſtern 1861 an ſtudirte er in Marburg und München Mathematik und Naturwiſſenſchaften und beſtand im Sommer 1864 zu Marburg die theoretiſche Prüfung für Bewerber um ein Gymnaſiallehramt. Von Michaelis 1864 bis dahin 1865 hielt er am Gymnaſium zu Kaſſel ſein Probejahr ab. Während deſſelben wurde er auf Grund einer AbhandlungInhaltsbeſtimmung ſphäriſcher Zwei⸗ und Dreiecke, deren Seiten nicht Bogen größter Kreiſe ſind, von der philoſophiſchen Facultät zu Marburg zum Doctor promovirt. Im Juni 1866 beſtand er die praktiſche Prüfung für ein ordentliches Gymnaſiallehramt. Nachdem er darauf während des Sommers 1866 eine Lehrerſtelle an der Handelsſchule in Offenbach bekleidet hatte, wurde er im September 1866 zum Gymnaſialhülfslehrer in Hanau ernannt.

3. Durch Reſkript derſelben h. Behörde vom 17. Mai, mitgetheilt durch Beſchluß der Königlichen Adminiſtration, Abth. des Innern, zu Nr. 6081, wurde der ſeitherige Hülfslehrer Dr. Joſ. Koerber zum ordentlichen Gymnaſiallehrer mit einem Jahrgehalt von 600 Thalern befördert.

4. Durch Reſkript des Königl. Adminiſtrators von Kurheſſen, Herrn Oberpräſidenten von Möller, vom 3. September 1867, mitgetheilt durch hohen Beſchluß vom 5. desſ. M. zu Nr. 10598, wurde die Beſtellung des Gymnaſiallehrers Johann Chriſtoph Donner zum Pfarrer in Rasdorf, Landkapitels Eiterfeld, genehmigt. Derſelbe ſetzte jedoch bereitwillig ſeine Funktionen am Gymnaſium noch bis zum

Schluſſe des Semeſters(25. Sept.) fort. Die Anſtalt verlor an ihm einen freundlichen, geſchätzten Kollegen 2

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