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vielfacher Entwicklung und geiſtiger Thaten ſein kann, ebenſowenig aber auch als Kampf aller gegen alle, weil der Menſch nicht als Beſtie, ſondern eben als Menſch geboren wird, indem wir den Ur⸗ menſchen, obwohl vollwüchſig erſchaffen und mit allen Anlagen des Geiſtes und Körpers reichlich ausgerüſtet, doch als ein doppeltes Kind betrachten, ein Kind im Verhältniß zu ſeinem himmliſchen Vater oder Schöpfer, ein Kind im Verhältniß zur Erfahrung und Viſſenſchaft, die ihm als Succeſſives, als ſtets ſich Entwickelndes nicht angeboren iſt, nicht angeboren ſein kann ¹), ſind wir folgerichtig auch eine ſtufen⸗ weiſe vor ſich gehende Entwicklung der Sprache in Verbindung mit der geiſtigen Geſammtentwicklung anzunehmen genöthigt, in der Weiſe, wie wir ſie im Vorſtehendem nachzuweiſen verſucht haben.
¹) S. Geſchichtliches über die Askeſis u. ſ. w. v. Baron v. Eckſtein, S. 39. ff. ferner katholiſche Dogmatik v. Dr. H. Klee I. 316. ff. wo es heißt:„Der Paradieſeszuſtand war kein Zuſtand der Vollendung des Menſchen, wie viele meinen, ſondern nur einer der Entwicklung...... Die Erkenntniß des erſten Menſchen iſt groß der Potenz und Anlage nach, ſollte in der Zeit all⸗ mählich zur Entwicklung kommen. Der irdiſche und im Anfange der Ent⸗ wicklung ſtehende Paradieſesmenſch kann nicht mit dem geiſtigen Menſchen des Himmels und der Vollendung auf dieſelbe Linie geſtellt werden, geſchweige, daß Adam ſo eine Art von Allwiſſenſchaft zugelegt werden kann.“


