XI
wiederholt und in der Folgezeit nicht von praktiſcher Bedeutung ge⸗ worden iſt. Bei der Wiedergabe des Textes ſchien es praktiſch, die großen Anfangsbuchſtaben nur bei Eigennamen und am Anfange der Sätze anzuwenden. Seidenbender verfährt in der Anwendung derſelben außerordentlich willkürlich, oft iſt es auch bei ſeinen Buchſtabenformen kaum zu entſcheiden, ob er einen großen oder kleinen Buchſtaben angewandt hat; u und v ſind ſtets unterſchieden worden, was bei Seidenbender nicht der Fall iſt; endlich iſt regelmäßig„und“ geſchrieben worden, während Seidenbender zwiſchen und, undt, unndt, wechſelt. Im Übrigen iſt genau die Orthographie des Originals wiedergegeben worden, auch bei den Wörtern, bei denen Seidenbender neben einer gewöhnlich angewandten Form z. B.„daß“ gelegentlich auch einmal die andere „das“ ſchreibt, ſo z. B. S. 13, 3. 6„das iſt daß Vatterunſer“; ebenſo ſtehen nebeneinander„alß“ und„als“,„waß“ und„was“ und zahlreiche andere Wörter in doppelter Schreibweiſe. Nicht im Original ſtehende Zuſätze ſind ſtets in eckige Klammern eingeſchloſſen worden. Bei auffallenden, aber in der Handſchrift deutlich zu leſenden Schreib⸗ weiſen und Ausdrücken iſt(sic!] hinzugeſetzt, z. B. S. 72, Z. 8, wo deutlich ronzeau in der Handſchrift ſteht ſtatt roseau. S. 48 in dem Abſchnitt Mühlen iſt zu leſen: Eicherbackhaus und die Anmerkung zu ſtreichen. Das Eicherbackhaus iſt das jetzt von Herrn Bäcker Lickroth bewohnte Haus neben der früher hier vorhandenen Eichbrücke, da wo der früher offen fließende Bach die Römerſtraße durchſchneidet, oberhalb der Mühle des Paulusſtiftes.


